Du hast mir nicht gesagt, dass es so hart wird.
Das war auch besser so – denn sonst hätte ich „Nein“ gesagt.
Du hast mir nicht gesagt, dass mich das Gefühl des Allein-seins immer wieder überrollen wird.
Das war auch besser so – sonst würde ich nicht lernen, deine Nähe zu suchen.
Schlagwort: Gott
Workshop „Alltag mit dem Heiligen Geist“
ALLTAG MIT DEM HEILIGEN GEIST
Am Wochenende hielt ich einen Workshop zum Thema „Wie kann ich meinen Alltag mit dem Heiligen Geist bzw. mit Gott gestalten?“
Hier ein Exzerpt für alle, die es interessiert:)
Empfangen vs. geben und nehmen
„Tu so viel Gutes, wie du kannst, und mach so wenig Gerede wie möglich darüber“
Dieser Spruch stand einmal auf einem Sprüchekalender in meinem Wohnzimmer. Ich fand diese Aufforderung damals gut und immer wieder kommt sie mir in den Sinn.
Ich wollte nicht in die Gefahr kommen, mir selbst oder anderen beweisen zu wollen, was für ein guter Mensch ich bin. Wenn andere erzählen, wo sie jemandem eine Freude gemacht haben, wann sie jemanden zum Essen eingeladen haben oder was andere an ihnen schätzen – dann fühle ich mich innerlich dazu herausgefordert, mich zu vergleichen. Bin ich genug für andere da? Bin ich auch so großzügig? Ich bin dankbar, dass ich diesen Spruch damals in meinem Wohnzimmer hatte und dadurch immer wieder versuche, eben nicht zu vergleichen oder anderen zu erzählen, wem ich wann etwas Gutes getan habe – auch wenn es mir grundsätzlich zu wenig vorkommt.
Segen oder Fluch?
„Lasst keine verderblichen Reden aus eurem Mund kommen, sondern nur solche, die gut zum Aufbau sind, je nach Anlass, damit sie denen, die es hören, Gnade schenken.“ (Epheser 4,29)
Hast du schon mal abends für dich reflektiert, was du am Tag alles so von dir gegeben hast? Hast du dich abends schon mal rückblickend gefragt, wie und was du gesagt hast, über wen du wie gesprochen hast?
Danke, Papa
Die Woche war voll. Etwas zu voll. Das bemerkte ich nicht nur gestern, als mein Körper mir anzeigte, dass er nun auch noch dringend Ruhe brauchte – ich bemerkte es heute morgen, als ich in die Küche kam und einen leeren Brotkorb vorfand. Außer Müsli, das ich diese Woche täglich hatte, gab es nichts, was ich frühstücken konnte. Keine Zeit gehabt zum Einkaufen. Es hatte gerade bis gestern gereicht. Ein kleiner Geistesblitz kam mir: Mein Mann hatte gerade erst das Haus verlassen, um in den Nachbarort zu fahren. Vielleicht käme er ja nochmal kurz Zuhause vorbei, bevor er ins Büro fährt? Ich rief an.
Weiterlesen „Danke, Papa“Der Wert einer „Zweierschaft“
Gerade habe ich mein Gespräch mit einer lieben Freundin beendet und lächle.
Ich bin begeistert zu sehen, welche tiefen Themen man in einem 1,5 Stunden langen Gespräch miteinander bereden kann und vor allem, was da so alles ans Tageslicht kommt. Vor allem aber begeistert es mich zu sehen, wie viel sich in den letzten Jahren bei uns geändert hat. Wie viele Berge wir schon im bildlichen Sinne erklommen haben, welche Täler durchquert und welche Hürden gemeistert.
Identität als (Nicht-)Mutter
Ich habe gerade auf dem Herzen, diese Message mit euch zu teilen.
Ich habe schon mal darüber geschrieben, aber irgendwie drängt es mich gerade, noch einmal dieses Thema zu teilen.
Vielleicht ist jemand da, der es heute hören soll.
Ich hielt diese Predigt am Mutter-Tag. Ein Tag, an dem die Mamas, die Mama sind, geehrt werden für alles, was sie tun und sind. Es ist aber auch der Tag, der für die, die keine Mutter sind, obwohl sie es gerne wären, schmerzhaft sein kann.
Leben vs. Hochsensibilität?
Als ich ein Teenager war, war ich ständig unterwegs: Auf Freizeiten, Jugendtagen, Jugendwochenenden, Veranstaltungen und Events. Ich wollte Menschen um mich haben und liebte es, mich zu engagieren und neue Leute kennen zu lernen. Ich war immer wieder auf Konzerten, stand meist weit vorne und kam nachts vom Springen und Mitsingen verschwitzt nachhause. Mit 18 Jahren kam eine ausgeprägte Depression. Zeitweise durfte ich keine Besuche empfangen, weil ich schon nach einer Person aufgewühlt und panisch wurde. Ich musste mich komplett zurück ziehen, sollte sogar ein Jahr mit der Schule pausieren, damit es nicht zu viel für mich wird und ich erst wieder langsam in den Alltag starten konnte. Innerhalb weniger Monate hatte ich mich zu einem anderen Menschen verändert. Die junge Frau, die immer extrovertiert, leidenschaftlich und überschwänglich war, war plötzlich schüchtern, konnte keine fremden Menschen ansprechen und brauchte Ruhe. Hinzukam, dass innerhalb weniger Monate die Kleidergröße von 36 auf 44/46 gewachsen war…
Ich hatte lange damit zu kämpfen und habe mich gefragt, warum ein Mensch so komplett unterschiedlich sein kann.
War ich denn nun extrovertiert oder bin ich eigentlich introvertiert?
Liebe ich es, unter Menschen zu sein oder liebe ich es, allein zu sein?
Wer bin ich denn nun eigentlich?
Hatte ich mich selbst so in mir getäuscht?
Hatte ich etwas gespielt, was ich eigentlich nicht war? Oder noch viel mehr: Wollte ich jemand krampfhaft sein, der ich eigentlich nicht war und auch nicht sein konnte? Hatte ich mich mit einem Schauspiel überfordert?
Von Schafen, Hirten und Schäferhunden
Als ich Kind war, war eine meiner Lieblingsgeschichten aus der Bibel „das verlorene Schaf“. Ich hatte ein süßes Kinderbuch, in dem diese Geschichte nicht nur wunderschön erzählt – sondern auch mit sehr niedlichen Bildern illustriert wurde. Ich liebte dieses Bild: Ich bin das kleine Schäfchen. Eins von einer großen Herde und da ist dieser Jesus, der mich so sehr liebt, dass er für mich alles stehen und liegen lässt und nach mir sucht…
Weiterlesen „Von Schafen, Hirten und Schäferhunden“Beschütze dein Herz
Dies ist eine kurze Zusammenfassung meiner Predigt. Falls du lieber die gesamte Predigt hören oder sehen möchtest, klicke hier!
Sprüche 4,23: “Mehr als alles andere behüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus.”
Dieser Vers begleitete mich in den letzten Jahren immer wieder und vor allem in den Jahren 2019 und 2020 wurde mir dieser Vers zu einem Schatz.
Wusstest du, dass das mit „Herz“ in diesem Kontext viel mehr gemeint ist, als das Organ?
Weiterlesen „Beschütze dein Herz“






