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Prinzessin oder Königin?

Prinzessin oder Königin?

(Dieser Post ist mein Teil einer Predigt vom 21.03.2021). Du findest den Link zur Predigt HIER

Vor zwei Wochen saßen meine 4-jährige Tochter und ich am Frühstückstisch und philosophierten ein bisschen. Wir redeten über Gott und die Welt und stellten uns die verschiedensten Fragen. Was man halt mit 4-jährigen so macht:)

Und meine Tochter fragte mich plötzlich:

“Mama, ich bin als Königin geboren worden, oder?! Oder als Prinzessin?”

Jetzt muss man bei dieser Frage erwähnen, dass wir unserer Tochter schon immer versuchen zu erklären, dass Gott der KÖNIG ist und wir seine Kinder sind. Also eine für uns recht normale Frage im Kontext “Ein Kind Gottes sein”.

Ich: “Naja, als Königskind meinst du?”

Sie: Nein, ich bin eine Königin UND eine Prinzessin! Ich bin beides!”

Diese Aussage brachte mich zum schmunzeln und dann merkte ich, was für eine Wahrheit darin steckt. 

Was bedeutet es, ein Kind Gottes bzw. ein Königskind zu sein?
Es bedeutet zum einen „Prinzessin/Prinz“ zu sein und zum anderen „Königin bzw. König“.

Mit Prinzessin oder Prinz meine ich in dem Fall ein „KIND“:

Kinder sind frei, sie haben Freude. Sie sind unbeschwert, vertrauen ihren Eltern. Kinder sind unbekümmert und noch rein und unschuldig. 

Als KIND Gottes zu leben ist ein bisschen das Bild einer Prinzessin oder eines Prinzen auf die kitschig-romantische Art. Da lassen wir jetzt mal das Interview und die Erlebnisse von Harry und Meghan außen vor.

Aber so diese kitschige Vorstellung eines Kindes im Palast, der nicht ein goldener Käfig ist, sondern frei, zugänglich und ein Ort wo Frieden, Freude und Freiheit herrschen. DAS ist das Königreich Gottes und in diesem Königreich Kind zu sein, ist eben die romantisch kitschige Vorstellung:

Als Kind Gottes hast du Freiheit. Du darfst wie ein Kind fröhlich auf Papa Gott zu rennen, dich auf seinen Schoß setzen, lachen und das Leben genießen, das er dir schenkt. 

Ich hatte das lange irgendwie im Kopf verstanden, aber im Herzen und im Geist nicht so ganz angenommen.

Für mich war der freie Zugang zum Thronsaal des Königs, des Vaters zwar theoretisch frei, aber praktisch immer blockiert. Warum? Weil ständig diese Gedanken kamen, dass der Thronsaal ein Gerichtssaal ist, in dem jemand steht, der eine riesige Anklageschrift vorliest. MEINE Anklageschrift.

Stell dir folgende Szene vor: Ein Thronsaal. Groß, prunkvoll und herrlich. Gott sitzt auf dem Thron, neben ihm sitzt Jesus und da kommt dieser Ankläger (Die Bibel vergleicht den Teufel mit einem Ankläger – Offenbarung 3) und sagt: “Also Gott. DIESE PERSON DA (und er zeigt auf dich), hat folgendes begangen:“ Und er listet alles auf: Lügen. Verleumdungen, Fremdgehen, deine Abtreibung, deine Lästerattacken, dein Zweifeln, deinen Neid und und und…
Was machst du? Wo befindest du dich in dieser Szene?

Vielleicht siehst du dich, wie ich damals, neben dem Feind stehen. Mit gesenktem Kopf in Demut und dem Wissen, dass das alles schlimm war und Gott gar nicht gefällt.

Vielleicht hast du Angst und versteckst dich hinter einem der schweren Vorhänge und lugst vorsichtig.

Vielleicht stehst du aber auch einfach da und weißt nicht so genau, wohin du gehen sollst?!

Aber wenn du so dastehst, dann ist es Zeit, die Identität als Kind Gottes anzunehmen und deinen Platz zu wechseln. 

Als Kind Gottes kannst du in diesen Thronsaal reinspazieren und dich ganz ungeniert auf den Schoß von Gott setzen, während der Feind versucht, dir immer wieder zu sagen, dass da aber verschiedene Anklagepunkte gegen dich sind. 

Ich liebe es, dass wir in der Bibel auch zu genau diesem Bild etwas nachlesen können: Hebräer 4,16:

Lasst uns also unerschütterlich an unserem Bekenntnis zu Jesus Christus festhalten, denn in ihm haben wir einen großen Hohenpriester, der vor Gott für uns eintritt. Er, der Sohn Gottes, ist durch den Himmel bis zu Gottes Thron gegangen. Doch er gehört nicht zu denen, die unsere Schwächen nicht verstehen und zu keinem Mitleiden fähig sind. Jesus Christus musste mit denselben Versuchungen kämpfen wie wir, doch im Gegensatz zu uns hat er nie gesündigt. Er tritt für uns ein, daher dürfen wir voller Zuversicht und ohne Angst vor Gottes Thron kommen. Gott wird uns seine Barmherzigkeit und Gnade zuwenden, wenn wir seine Hilfe brauchen.

Ein Kind Gottes, ein Prinz oder eine Prinzessin, sitzt auf dem Schoß von Papa Gott und kuschelt gemütlich mit ihm, während der Ankläger völlig nervös diese Liste vorliest. Ein Kind Gottes sitzt da und lässt sich dabei die Hand von Papa Gott halten und hört gelassen zu. Ein Kind Gottes nickt vielleicht sogar an mancher Stelle aber ein Kind Gottes wartet ab, bis Jesus dann aufsteht und den Schuldschein zerreißt, weil diese Schuld eben an diesem Kreuz beglichen wurde. Ein Kind Gottes sitzt da und hört die Stimme des Heiligen Geistes, die sagt: Keine Sorge. Er ist bald fertig und muss den Thronsaal verlassen. Aber du bleibst hier, denn es ist DEIN Zuhause!

Glaube an JESUS, nimm ihn und den heiligen Geist in dein Leben auf und lebe die Identität als Prinz oder Prinzessin – als KIND Gottes: Unbeschwert, vertrauensvoll und gelassen, weil Papa Gott das regelt. 

Römer 8,14-17: Alle, die sich von Gottes Geist regieren lassen, sind Kinder Gottes. Denn der Geist Gottes, den ihr empfangen habt, führt euch nicht in eine neue Sklaverei, in der ihr wieder Angst haben müsstet. Er hat euch vielmehr zu Gottes Söhnen und Töchtern gemacht. Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: »Abba, lieber Vater!«  Gottes Geist selbst gibt uns die innere Gewissheit, dass wir Gottes Kinder sind.  Als seine Kinder aber sind wir – gemeinsam mit Christus – auch seine Erben. Und leiden wir jetzt mit Christus, werden wir einmal auch seine Herrlichkeit mit ihm teilen.

Hier kommt die zweite Facette des Kindes Gottes: Die Königing und der König

Als Kinder Gottes sind wir auch seine ERBEN und werden die Herrlichkeit mit Christus teilen.

Das Kind steckt in uns, aber auch die Identität als erwachsene Töchter und Söhne des Königs.

Mein Kind ist meine Tochter. Und sie ist jetzt ein KIND aber sie wird immer meine TOCHTER bleiben. Wenn sie groß ist, wird sie erwachsen sein, aber sie wird immer noch meine Tochter sein. Sie wird Eigenverantwortung haben, Dinge gelernt haben, die es ihr ermöglichen dieses Leben selbstständig zu leben. Wir als Eltern werden immer für sie da sein. Sie wird immer zu uns kommen können, aber ich wünsche mir, dass wir sie jetzt mit unserer Liebe und unserem Wissen und unserem Glauben auf dieses Leben hier bestmöglich vorbereiten, damit sie selbst weiß, was zu tun ist.

Johannes 14,12: 

Ich sage euch die Wahrheit: Wer an mich glaubt, wird die gleichen Taten vollbringen wie ich – ja sogar noch größere; denn ich gehe zum Vater. Worum ihr dann in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters sichtbar wird. (Die Bibel, Johannes 14,12-13)

Was bedeutet das für dich und mich?

Durch den GLAUBEN an Jesus können wir den Heiligen Geist empfangen, der uns wiederum Gaben, Geschenke mitbringt, die wir einsetzen können. Sie sind wie ein Schwert, wie ein Schild, wie ein Helm, wie eine bequeme und doch wirksame Kampfausrüstung. 

Es braucht Zeiten, wo wir als Kinder zu unserem himmlischen Königs-Papa gehen und ihn um Dinge bitten, seinen Rat einholen und wo ER eingreifen soll und muss. Wo wir ihm sagen, wo es ihn und seine Heerscharen braucht. Und manchmal ist es dran, dass wir als Kinder mit Vollmacht und einem Siegelring den Namen Jesu bzw. Gottes verwenden und in dem Rahmen, den uns Gott gibt, aufstehen und wirken und selbst Teil dieser himmlischen Heerscharen werden.

Wenn alle Kinder Gottes nur noch auf dem Schoß sitzen und nicht wissen, was sie in seinem Namen regeln können, wo sie im geistlichen eine Autorität haben, dann kommt die Frage auf, was wir eigentlich auf der Welt sollen und die typische Frage nach der Berufung wird gestellt.

In Markus 13,35 beschreibt Jesus es so, dass ein Hausherr seinen Knechten Vollmacht und Verantwortung gegeben hat, bis er wieder kommt. Er mahnt, dass man wachsam sein soll und nicht schläft, wenn der Hausherr zurück kommt.

Wir sind Kinder, wir sind auch diese Knechte und wir haben eine Verantwortung und Vollmacht bekommen, die wir MIT und DURCH Gottes Geist ausüben sollen. 

Das ist ein wichtiger Punkt: Als Söhne und Töchter Gottes in seinem AUFTRAG und MIT seinem Geist zu handeln und nicht eigenständig aus selbstsüchtigen Zwecken heraus. 

Es ist wichtig zu verstehen: Du kannst aus eigener Kraft nichts tun, aber Gott kann und möchte dich gebrauchen und dir die Kraft schenken, die du benötigst um das auszuführen, worum er dich als Vater bittet. 

Johannes 5,19: Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn.

Wir können nichts OHNE Gott tun und es ist so wichtig, diese Zeiten zu haben, wo wir auf seinem Schoß sitzen und seinen Herzschlag hören und spüren. Damit wir in manchen Situationen als seine Kinder wissen, was ER sagen und tun würde und damit wir diesen Namen JESUS anwenden und durch und mit Gottes Geist handeln.

Wenn du den Vater kennst und viel Zeit mit ihm verbringst, wenn du ihn durch das Lesen der Bibel immer besser kennen lernst, wenn du mit ihm redest, dich ihm anvertraust, dann wirst du auch seine Stimme immer mehr kennen lernen und unterscheiden lernen. Und wenn du das kannst, dann wirst du auch immer wieder hören, in welchen Bereichen er DICH gebrauchen möchte und durch dich handeln und wirken möchte. Dann braucht es manchmal nicht mehr das ständige Nachfragen, ob du etwas tun oder nicht tun sollst, sondern dann ist es dran zu handeln in seinem Namen.

Es ist mein Gebet und mein tiefster Wunsch dahin zu kommen: An diesen Punkt wo ich, WEIL ich ein Kind Gottes bin, das eine so enge und tiefe Verbindung mit Papa Gott hat, weiß, dass ich die Würde und Autorität einer Königin habe und diese einsetzen kann.

Wir sind Prinzen und Prinzessinnen und wir sind gleichzeitig Könige und Königinnen. Wir haben diesen Zugang zum Vater auf dem Thron, weil er diesen Bund mit uns eingegangen ist, weil er uns diesen Zugang ermöglicht hat.

Nutze diesen Zugang ohne Furcht. Geh ein und aus im Thronsaal und lass dich durch den Feind und seine Anklagen nicht einschüchtern. Geh an ihm vorbei, nimm Platz auf Papas Schoß und gehe, wohin er dich sendet. Mach den Mund auf, wenn du merkst, dass du für Wunder beten sollst. Sei dir bewusst, dass der Heilige Geist in und durch dich wirken möchte und dass du mit Gottes Berechtigung Dinge im Namen Jesu in der geistlichen Welt bewirken kannst und wirst.

Als Kinder haben wir diesen Zugang und wir dürfen ihn selbstbewusst nutzen, damit wir ihm ähnlicher werden, furchtlos leben und unser Umfeld positiv verändern, in dem wir das tun, was wir den Vater tun sehen.

Der perfekte Song zu diesem Thema ist „Champion“ von Bethel. HIER kannst du ihn anschauen/anhören

(Dieser Post ist mein Teil einer Predigt vom 21.03.2021). Du findest den Link zur Predigt HIER

Was mir die Untreue eines Pastors über wahre Liebe zeigte

Gerade hörte ich (mal wieder) von einer Nachricht, die viel in mir auslöste:
Gestern noch scherzte ich im Austausch über die Präsidentenwahl mit einem Freund, dass ich bei der nächsten Wahl am liebsten eine bestimmte Person als Kandidat sehen würde.
Einen Pastor, der in den USA und darüber hinaus sehr bekannt ist und lange ein Vorbild war – nein sogar noch IST.

Heute musste ich in seinem persönlichen Instagram Post sein Statement dazu lesen, dass er seine Aufgabe als Pastor ab sofort nicht mehr wahrnehmen kann und wird, weil er seiner Frau bzw. seiner Familie untreu war. Der Schritt, nun eben nicht mehr als Pastor zu arbeiten ist für viele eine logische Konsequenz und nachvollziehbar.
Sein Statement ist so, wie alles, was er bisher öffentlich gesagt oder auch geschrieben hat: Ehrlich, reumütig, reflektierend und konsequent: Er schreibt: „Wenn du die Berufung als Pastor akzeptierst,
musst du so leben, dass du dieses Mandat ehrst, dass es die Kirche ehrt und
dass es Gott ehrt. Wenn das nicht passiert, muss eine Veränderung
stattfinden.“ Er schreibt unter anderem weiter, dass er in den
letzten Jahren nicht ausreichend auf seinen eigenen Geist geachtet hat, dass er seine eigene Seele nicht gut gefüllt hat und Hilfe nicht angenommen hat, wo sie notwendig war. Und weiter „Wenn du aus einer Leere leitest, triffst du
Entscheidungen, die echte und schmerzhafte Konsequenzen haben.“ usw.

Warum schreibe ich, dass er für mich nach wie vor ein Vorbild ist?
Weil er nach wie vor ehrlich zu seinen Fehlern steht, um Vergebung bittet, seine Konsequenzen zieht und ehrlich mit allem umgeht.

Und ich habe für mich erkannt: Die Gefahr oder die Schwierigkeit für
mich (und bestimmt auch für viele andere) ist, durch diesen Fehler, den er begangen hat, nicht alles, was er bis hierhin gesagt, gepredigt, geschrieben und gelehrt hat, in Frage zu stellen.

Den Fehler nicht schwerer und gleich zu gewichten, wie alles andere oder sogar schwerer als die PERSON und den MENSCHEN.

Meiner Meinung nach ist das genau das, was wir aber kennen: Jemand verletzt, jemand macht einen Fehler und schon ist er abgeschrieben und man möchte am liebsten alles, was mit der Person in Verbindung steht, aus dem Leben entfernen. Aber so möchte ich nicht sein!

Ich möchte immer mehr danach streben zu LIEBEN. Wenn ich die Bibel anschaue, dann steht da viel, was das genau bedeutet: Geduldig sein, sanftmütig sein, vergeben, nicht eifersüchtig sein, das Beste für den Anderen wünschen… Wenn ich daran glaube, dass Jesus mir alles vergeben hat und ich diese Vergebung annehmen darf – und wenn ich das Ziel habe, Jesus ähnlicher zu werden und mit seinem Blick der Liebe zu sehen, dann möchte ich mich auch dazu entschließen, den Schmerz Gottes zu spüren: Und dieser Schmerz ist anders als unser Schmerz.

Der Schmerz Gottes gilt auch den Menschen, die direkt oder indirekt von dem Fehler betroffen sind.
Der Schmerz Gottes gilt aber auch dem „Täter“ und dem „Opfer“ gleichermaßen. Das ist für uns unbekannt – denn wir stehen meist auf der Seite des Opfers. Verständlich, denn wir wollen Gerechtigkeit!

Seit ich mich dazu entschlossen habe, merke ich, wie ich nicht auf das Vorbild oder die Person wütend bin, sondern wütend, weil ich sehe, welche Auswirkungen es auf die Herzen von Menschen und auf alles Gute, was die Person gesagt und bewirkt hatte, hat. Ich fühle den Schmerz für die Ehefrau aber gleichzeitig den Schmerz für IHN und den Schmerz für die Frau, mit der er die Ehe gebrochen hat.

Ich glaube an eine geistliche Welt und an einen Kampf darin und ich
entscheide mich zu sehen und zu verstehen was es heißt, wenn Paulus uns in der Bibel warnt „Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen,
sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ (Epheser 6,12 – Luther Übersetzung).

Wie gesagt, ich STREBE danach. Das heißt, dass ich selbst es auch oft nicht hinbekomme.  Mein Gerechtigkeitssinn ist doch sehr stark ausgeprägt…Aber ich möchte an den Punkt kommen, wo ich mit Gottes Herzen sehe und handle. Wo ich seinen Schmerz spüre und aushalten kann. An den Punkt, wo ich FÜR die Betrogenen UND die Betrüger bete. An den Punkt, wo ich sogar MEHR für diejenigen im Gebet kämpfe, die selbst aus Gottes Gegenwart gehen – ob kurz oder lang. Ich möchte an den Punkt kommen, wo ich Menschen, die aufgrund von Verletzungen oder sogar falschen Einstellungen handeln und verletzten nicht beschimpfe oder verjage, sondern zumindest innerlich mitleide, um sie trauere und für sie bete.  Das heißt NICHT, dass das Fehlverhalten, die Tat oder was auch immer dadurch gutgeheißen oder gar entschuldigt wird. Aber es bedeutet, dass ich der Tat nicht erlaube, meinen Schmerz zu benutzen um Hass zu entwickeln.
Das ist schwer. Das ist hart. Und ich wünsche mir nicht, dass ich darin getestet werde, indem ich selbst so verletzt werde und ich hoffe, bete und kämpfe dafür, dass ich selbst nicht verletze -..und doch gehe ich den mutigen Schritt und sage: ICH STREBE NACH DIESEM LIEBENDEN HERZEN GOTTES.

Ich glaube, wenn wir das endlich verstehen und alle danach streben, dass wir uns mit dieser vollkommenen Liebe füttern, dass diese Liebe den Schmerz und Verletzungen zulässt und aushält – dann könnte diese Welt so viel anders aussehen. Denn dann würde „Rache“ gar nicht existieren.

Alle Jahre wieder…Poetry-Slam Predigt

Alle Jahre wieder…Poetry-Slam Predigt

Meine Predigt vom 10.12.2017 in Poetry-Slam Form….hoffentlich trotzdem zum Nachdenken anregend:) (Vor der Message gab es ein Theaterstück zu sehen: Eine Familie am Weihnachtsabend bekommt plötzlich unerwarteten Besuch vom Geburtstagskind. Die Familie ist darüber gar nicht erfreut. Schließlich ist Weihnachten – das Fest im Kreise der engsten Familie…)

Ein typischer Heiliger Abend – so könnte es scheinen

Möchtegern heilig im typischen Chaos- möchte man meinen.

Das Tischlein gedeckt mit festlichem Essen

Um kurz darauf den Wettkampf zu starten – beim Geschenkemessen. Weiterlesen „Alle Jahre wieder…Poetry-Slam Predigt“