Schlagwort: Andacht

Wohin?

Wohin?

Sie trugen dich schon lange
den ganzen Weg bis hierher
und jetzt spürst du die Müdigkeit,
deine Füße sind schwer
und du fragst dich hat sich der Weg gelohnt?
War es weise zu gehn?
Denn hier, wo du gerade stehst, kannst du den Gipfel nicht sehn.
Sondern nur steile Wände und Steine vor dir
deren Anblick dir noch die letzte Kraft rauben.
Es scheint zu schwer.

Dein Blick geht zurück
und du siehst die Strecke,
Ein ganzes Stück,
das du schon gelaufen bist.
Und du bleibst stehen und schaust nach hinten und fragst dich, ob das jetzt alles ist.
Ob es besser ist wieder umzudrehn
Besser ist, den bekannten Weg zu gehen.
Das zu tun was du damals gut kanntest,
Weil die Umgebung vertraut war und du dich in allem Sicher fühltest.

Dein Blick: Wieder nach vorn,
Mit der Frage wie lange es noch dauert, bis endlich neues Land in Sicht ist
Bis du sagen kannst, dass das hier der Platz ist an dem du angekommen bist.

Was gibt dir Kraft?
Der Blick zurück mit der Entscheidung umzukehren
oder der Blick nach vorne mit der Neugier welche Aussicht auf dich wartet?

Bist du motiviert genug, neue Perspektiven erreichen zu wollen oder zu müde von alledem?
Wo stehst du und was ist dein Antrieb? Bleib nicht zu lange stehen.
Entscheide dich für den Weg weiter oder zurück und dann

gehe mit Entschlossenheit!

Gott steckt im Detail

Gott steckt im Detail

Ich lese gerade die Bibel.

Das ist vielleicht jetzt kein besonderes Thema für dich. Für mich schon, denn ich lese gerade die Bibel von vorne bis hinten – in 30 Tagen. Das bedeutet, 40 Kapitel pro Tag. Ich habe das vor fünf Jahren schon mal gemacht und in diesem Jahr hatte ich es mir noch einmal vorgenommen. Das Spannende dabei ist: Durch die Corona-Krise habe ich die Vormittage nicht mehr frei – so wie ursprünglich geplant. Meine Tochter kann nicht in den Kindergarten und so musste ich für mich ganz bewusst nochmal entscheiden, ob ich es wirklich durchziehe. Das war gut so, denn ich entschied mich dadurch, OHNE DRUCK einfach zu probieren, wie viel ich pro Tag schaffe. Ich ging es locker an und bat Gott ganz bewusst, WIRKLICH durch alles, was ich lese, zu mir zu sprechen. Ich wollte nicht, dass es eine To-Do-Liste zum Abhaken wird. Ich wollte diese Zeit nutzen um Gott neu reden zu lassen. Weiterlesen „Gott steckt im Detail“