Am 18. April 1973 wurde ein kleiner Junge in Frankreich geboren.
Vielleicht hatte er eine kleine Dreirad-Gang in seiner Nachbarschaft.
Vermutlich spielte er als 10-Jähriger gerne Fußball, wie viele anderen Jungs in seinem Alter.
Vielleicht hielt er als 15-Jähriger seine Eltern auf Trab mit verrückten Ideen.
Vielleicht war er in der Schule eher unauffällig aber dafür fleißig.
1999 beendete er als Jahresbester die Militärakademie.
Seine Lehrer beschrieben ihn als fleißig und als Kämpfer. Jemand der nicht aufgibt und sich durchbeißt. Weiterlesen „„Die offene Tür“ oder „Carcassonne, Jerusalem und du““
Autor: Desirée Rosemann
HEIM@ – Wo ist dein Zuhause?
„Wo ist deine Heimat?“ oder „Wo kommst du her?“
– diese Frage wurde mir und meinem Mann schon seit Beginn unserer Beziehung immer wieder gestellt. und sie war schon immer schwer zu beantworten…Als wir direkt nach der Hochzeit gemeinsam nach Freiburg im Breisgau zogen und dort das Studium begannen, hörte man uns an, dass wir keine Ur-Freiburger waren. Wir benutzten immer noch das „ST“ anstatt dem „SCH“ und die Melodie unserer Sprache war doch eher neutral😊 Als wir dann nach Südafrika zogen, war die Frage natürlich auch an der Tagesordnung. Zwar gibt es in der Regenbogen-Nation viele unterschiedliche Akzente, doch der Deutsche Akzent im Englischen ist doch sehr anders als der Afrikaanse. Als „Happy Germans“ verließen wir schließlich nach zwei Jahren Südafrika und leben seitdem in Bayern, direkt an der Grenze zu Österreich. Obwohl wir deutsch sind, fallen wir auch hier, im bayerischen Dorf, sehr auf. Ich muss gestehen, dass ich Afrikaans besser verstehe als das tiefe Urbayerisch mancher Nachbarn und auch in Österreich bin ich dankbar für Freunde, dir mir manche Wörter übersetzen😊
Wir waren also immer „Dahergezogene“ und obwohl ich in Rheinland-Pfalz aufgewachsen bin, fällt es mir schwer, die Pfalz als „HEIMAT“ zu bezeichnen.
Warum ist das so? Weiterlesen „HEIM@ – Wo ist dein Zuhause?“
Alle Jahre wieder…Poetry-Slam Predigt
Meine Predigt vom 10.12.2017 in Poetry-Slam Form….hoffentlich trotzdem zum Nachdenken anregend:) (Vor der Message gab es ein Theaterstück zu sehen: Eine Familie am Weihnachtsabend bekommt plötzlich unerwarteten Besuch vom Geburtstagskind. Die Familie ist darüber gar nicht erfreut. Schließlich ist Weihnachten – das Fest im Kreise der engsten Familie…)
Ein typischer Heiliger Abend – so könnte es scheinen
Möchtegern heilig im typischen Chaos- möchte man meinen.
Das Tischlein gedeckt mit festlichem Essen
Um kurz darauf den Wettkampf zu starten – beim Geschenkemessen. Weiterlesen „Alle Jahre wieder…Poetry-Slam Predigt“
Lebenswege
Ein alter Text vom November 2014 – und immer wieder aktuell
Es ist manchmal unglaublich, wie stark der Gegenwind sein kann.
Du läufst deinen Langstreckenlauf des Lebens.
Es gibt verschiedene Etappen, mal bergauf, mal bergab.
Mal ist die Straße eben, mal mit kleinen Steigungen.
Manchmal läufst du auf glatten Asphalt, manchmal auf sandigem Boden.
Mal brauchst du Schuhe, mal genießt du es, Barfuß über den Rasen zu laufen.
Es gibt Tage, da raubt dir der Nebel aus Angst, Zweifel und Sorge die Sicht auf das eigentliche Ziel.
Der Wind kann erfrischend sein, wenn der Schweiß der Anstrengungen von der Stirn rinnt.
Der Wind kann Kraft rauben, wenn er dir entgegen peitscht.
Er kann dich vorantreiben, wenn du ihn im Rücken hast.
Und doch gibt es da immer wieder diese kleine Fratze,
die dich versucht davon abzuhalten, auch das kleinste Etappenziel zu erreichen.
Sie schickt die Nebel der Zweifel, bis du dich darin verlierst.
Sie legt Fallen auf dem Weg – du verfängst dich und verletzt humpelst du weiter.
Sie schmeißt Steine, die nicht nur deinen Körper sondern auch dein Herz verletzen und du fühlst dich kaum in der Lage weiter zu rennen.
Und doch:
Wenn du dich konzentrierst, kurz innehältst und dein Schritttempo verringerst, hörst du sie wieder:
Die Stimme in der Ferne, die dir die Richtung weist.
Und doch, wenn du dich konzentrierst, kurz innehältst und dein Schritttempo verringerst, siehst du es wieder:
Das durch den Nebel schwache – aber sonst grelle Licht, das dir die Richtung weist.
Und doch, wenn du dich konzentrierst, kurz innehältst und dein Schritttempo verringerst, spürst du sie wieder:
Die Hand, die dich mitzieht und dir die Richtung weist.
Es lohnt sich zu kämpfen.
Jeder Schweißtropfen der deine Stirn runter rinnt lohnt sich.
Jeder Muskelkater zeigt die Anstrengung, die du bereits hinter dir hast und dass dein Muskel weiter ausgebaut wurde.
Nimm dir Zeit. Atme durch.
Trink vom Wasser des Lebens.
Iss das lebendige Brot.
Höre wieder die Stimme, sieh wieder das Licht und spüre wieder die Hand.
Du bist nicht allein und das Ziel ist erreichbar!
Zieh’s durch
„Von nichts kommt nichts“….ein Spruch, den ich oft gehört habe…gilt übrigens auch für meine Hüften. In die wurde auch viel investiert…Gerade in diesem Moment, wo ich schreibe, habe ich extreme Lust auf Schokolade…aber das ist hier nicht das Thema.
„Von nichts kommt nichts“ – mit anderen Worten: „Du musst aktiv sein, wenn eine Veränderung eintreten soll“. Der Entschluss, etwas zu tun, ist ja oft nicht einmal das Problem. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Durchhalten das Problem ist. Wie oft schon habe ich in gut-aussehende Sportkleidung investiert mit dem Entschluss, nun richtig Gas zu geben und endlich wieder sportlich zu werden, wie ich es zu Teenagerzeiten war. Weiterlesen „Zieh’s durch“
Wenn neue Schritte mühsam sind
Lesezeit: 3 Minuten
Gehörst du auch zu den Menschen, die immer neue Herausforderungen suchen? Sei es im Job, im Sport, beim Körper….?
Ich bin so jemand. Zwar bestimmt nicht auf sportlicher Ebene, aber ich liebe es, Dinge weiter zu entwickeln. Nicht stehen zu bleiben und weiter zu wachsen.
Innerlich weiter zu wachsen. Persönlich weiter zu wachsen. Im Glauben weiter zu wachsen.
Wenn ich zurück blicke, auf die Desirée von vor einem Jahr, möchte ich nicht sagen: „Es hat sich nichts geändert.“ Im Gegenteil: Weiterlesen „Wenn neue Schritte mühsam sind“
„Von der Illusion der Perfektion“ oder „Wer enttäuscht nicht?“
Lesezeit ca. 3 Minuten
Kennst du Crystal Pepsi?
Klingt wie eine neuer Art einer Droge – hätte es auch sein können, war aber ein ziemlich schickiges Getränk in den 90ern: Das Aussehen von Wasser, der Geschmack von Pepsi Cola.
Auf diese Art war es echt cool, denn man erwartete einen „langweiligen“ Geschmack und hat plötzlich puren, süßen Zucker auf der Zunge. Es könnte schlimmer sein… Weiterlesen „„Von der Illusion der Perfektion“ oder „Wer enttäuscht nicht?““
Vom selbstbewussten unterordnen
Lesezeit: 3 Minuten
Wenn du folgende Begriffe liest – welcher der beiden stößt bei dir auf? :
„Unterordnen“,
„Selbstbewusstsein“.
Ich bin sicher, es ist der Begriff „Unterordnen“.
Warum? Weil dieser Begriff in unserem Unterbewusstsein verschiedene Gefühle und vielleicht sogar Ängste hervorruft.
Auch die Geschichte unseres Landes trägt dazu bei, dass wir eher skeptisch sind, was Unterordnung angeht: Weiterlesen „Vom selbstbewussten unterordnen“
Für dich gestorben?
(geschrieben Ostern 2014)
Gestorben ist er, weil es seine Bestimmung war.
Erst verraten, dann geschlagen, schließlich gekreuzigt.
Begraben wurde er, von seinen Freunden.
Voller Trauer und hinter einem Stein lag er aufgebahrt.
Auferstanden ist er, weil es seine Bestimmung war.
Am dritten Tag. Weil er stärker ist.
Und trotzdem…
Gestorben ist er in deinem Leben.
Erst beschimpft, dann ignoriert und schließlich vergessen.
Begraben wurde er von dir.
Voller Wut und hinter einer Mauer aus Zorn und Hilflosigkeit aufgebahrt.
Auferstanden ist er, weil es seine Bestimmung war und doch…
Ist er für dich immer noch gestorben.
Ist er für dich immer noch bedeutunglos.
Ist er für dich immer noch ein „Hirngespinst“.
Aber was würde passieren, wenn du plötzlich merktest,
dass ER es ist, der die Kraft hat, die Mauer einzustürzen.
Dass ER es ist, der die Kraft hat, neues Leben zu erwecken.
Neues Leben, neue Kraft, neue Hoffnung, neue Liebe
In dir. Durch dich. Einfach, weil es wahr ist:
Er ist auferstanden.
(
Wann lässt DU ihn auferstehen und siegen?
Belehrst du noch oder lebst du schon?
Gehörst du auch zu den Optimierern? Zu denen, die sich Situationen anschauen und schnell das sehen, was man besser machen könnte?
Ich gehöre zu diesen Menschen. Es hat sich schon stark geändert und ich habe meine Focus mehr auf Ermutigung gesetzt, und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass ich weiter denke, visioniere und mir vorstelle, wie es besser sein könnte….
Jesus war auch so ein Typ. In seiner Welt ging damals ziemlich viel daneben. Weiterlesen „Belehrst du noch oder lebst du schon?“








