Kategorie: Impulse
Gott steckt im Detail
Ich lese gerade die Bibel.
Das ist vielleicht jetzt kein besonderes Thema für dich. Für mich schon, denn ich lese gerade die Bibel von vorne bis hinten – in 30 Tagen. Das bedeutet, 40 Kapitel pro Tag. Ich habe das vor fünf Jahren schon mal gemacht und in diesem Jahr hatte ich es mir noch einmal vorgenommen. Das Spannende dabei ist: Durch die Corona-Krise habe ich die Vormittage nicht mehr frei – so wie ursprünglich geplant. Meine Tochter kann nicht in den Kindergarten und so musste ich für mich ganz bewusst nochmal entscheiden, ob ich es wirklich durchziehe. Das war gut so, denn ich entschied mich dadurch, OHNE DRUCK einfach zu probieren, wie viel ich pro Tag schaffe. Ich ging es locker an und bat Gott ganz bewusst, WIRKLICH durch alles, was ich lese, zu mir zu sprechen. Ich wollte nicht, dass es eine To-Do-Liste zum Abhaken wird. Ich wollte diese Zeit nutzen um Gott neu reden zu lassen. Weiterlesen „Gott steckt im Detail“
Mutter-Tag oder „Lebens-Tag“
Heute ist Muttertag.
Es ist der Tag, an dem der Floristik-Markt aufblüht, die süßesten Worte handbemalte Zettel verzieren und der Tag, an dem Mamas (und ihre Familien) wieder einen Grund haben, ihre Diät-Pläne über Bord zu werfen.
Es ist der Tag, an dem den erwachsenen Kindern bewusst wird, was ihre Mutter alles geleistet hat und wofür sie dankbar sind. Weiterlesen „Mutter-Tag oder „Lebens-Tag““
Die „gut gemeinten Ratschlägen“ von Merkel, Söder und…Gott
Seit drei Wochen herrscht das sogenannte „Kontaktverbot“ in Deutschland. Obwohl „herrschen“ würde ich das nicht nennen. Sagen wir: Die Politik wollte Führung übernehmen, das Beste für das Volk und die Menschheit schützen und hat dafür „Regeln“ aufgestellt, die aber für manche Menschen nach bereits wenigen Tagen eher als „gute Ratschläge“ gesehen wurden. Manche hielten sich an gar nichts, andere halten sich bisher an alle Regeln, einige suchen Kompromisse und eigene Lösungen.
Ich gebe zu: Ich bin ein Mensch, der sich gerne an Regeln hält. Weiterlesen „Die „gut gemeinten Ratschlägen“ von Merkel, Söder und…Gott“
Die Schritte auf dem Weg zum Ziel
Gestern sah und hörte ich eine message von Pastor Leo Bigger. Diese Message hat mich, wie so oft, bewegt. Vor allem ein bestimmter Punkt blieb sehr in meinen Gedanken hängen, der mich dazu ermutigt, meinen Tagesablauf und Wochenplan zu überdenken und umzustellen.
Das, was mich heute stark bewegt ist das Thema „Vision“. Weiterlesen „Die Schritte auf dem Weg zum Ziel“
Gehörtraining
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DU musst für dich entscheiden, ob du Gottes Stimme durch den Heiligen Geist hören möchtest.
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Drücke diesen Wunsch in einem Gebet aus.
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Visionen oder Bilder in meinen Gedanken
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Sätze/ Worte in meinen Gedanken
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Ideen / Blitzgedanken
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Bibelverse die mir plötzlich in den Sinn kommen
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durch Predigten oder etwas, was jemand zu mir sagt
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durch die Bibel beim Lesen
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Aktionen oder Handlungen
Du bist dran!
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BIBEL LESEN
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Was erstaunt mich oder bleibt in meinen Gedanken hängen?
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Welche Fragen tauchen auf? / Was verstehe ich nicht?
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Was lerne ich über Jesus, Gott und den Heiligen Geist an dieser Stelle?
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Was macht der Text mit mir? (Welche Emotionen kommen dabei hoch?)
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Versuche die Fragen für dich selbst zu beantworten.
Nimm dir bewusst Zeit und rede mit Gott! Auch hier können dir folgende Fragen helfen:
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Wofür bist du Gott dankbar? (Heute und generell?)
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Warum verdient Gott Lob?
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Was bereitet dir Sorgen?
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Für welche Personen möchtest du beten?
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Suche dir eine Playlist auf Spotify oder Youtube (es gibt soooo viele) und spiele sie ab.
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Nimm dir deine GItarre, Klavier oder sonstiges Instrument und suche im Internet nach Noten und spiele einfach
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Sing einfach, was dir in den Sinn kommt.
6. ACTION-STEP
Wäre praktisch!
- Hast du eine Ermutigung für jemanden? Schreib ihm/ihr eine WhatsApp oder sogar eine Postkarte!
- Einen Kuchen backen und dem Nachbarn vor die Tür stellen (Das Herz dahinter: du bist gesehen und geliebt)
- Stell dich ans Fenster und bete und proklamiere über dein Dorf/deine Nachbarschaft
….
Luther sprach vom „Priestertum aller Getauften“, was später zum „Priestertum aller Gläubigen“ geändert wurde. Glaubst du? Dann kannst und darfst du, selbstverantwortlich für deine Beziehung zu Gott und dein Glaubensleben, Bibel lesen, beten, hören, verstehen etc.
Es wäre doch schade, wenn Luther die Bibel für die Menschheit übersetzt hätte, damit jeder sie verstehen und lesen kann und sie dann weder gelesen noch verstanden wird:)
„Und? Was machst du so am Sonntag?“ oder „Ich sage dann auch mal was zum Thema ‚Umgang mit der Krise'“
Auf Forschungsreise
Ich kann mich an Vieles erinnern: Die Mittagspausen mit den Studierenden, die Herausfoderungen bei manchen Diskussionen, das gemeinsame Musizieren mit anderen Studierenden, das Sitzen in der Bibliothek (ich hab es GELIEBT) und das Tippen meiner Hausarbeiten…Aber was ich wirklich komplett nicht mehr auf dem Radar hatte war, dass ich in der Hochschule recht aktiv mitwirkte: Ich war im Fachbereichsrat, Mitglied der Kommission zur Entscheidung über Härtefallanträge, Tutorin für Erstsemester und arbeitete in einem kleinen Forschungsprojekt und einem Evaluationsprojekt mit.
Ich war ganz überrascht, dass ich das tatsächlich komplett vergessen hatte.
Als ich aber den Master angefangen hatte merkte ich schnell, dass ich eigentlich keine große Lust hatte. Das „Forschen“ war ein großer Teil des Studiums und es machte mir eigentlich gar keinen Spaß. Auch das Forschungsprojekt gab ich irgendwann auf. Es lag mir einfach nicht. Statistiken, Zahlen, Wenn – hätte….
War das etwa die Stimme meines ehemaligen Profs von der Hochschule?! Nein, es war einfach ein klarer Gedanke, der vollkommen Sinn macht.
Woher kommen manche Ängste?
Was macht mir Freude und warum?
Wo liegen meine Leidenschaften begraben?
Warum regen mich bestimmte Dinge auf?
Ich erforsche und ergründe, warum in meinem Leben Dinge so sind, wie sie sind. Ich versuche mich und meine Herausforderungen und Reaktionen darauf zu verstehen um DANN Dinge in meinem Leben anzupassen oder zu verändern, damit etwas Positives entsteht.
Er darf evaluieren und sagen: „Aus dem und dem Grund ist das und das entstanden. Die Wurzel liegt dort, aber sie bringt keine guten Ergebnisse. Es ist notwendig, etwas zu verändern.“
Zeitlos
Ich lese gerade das Buch „Habakuk“ von Leo Bigger. Während ich Romane mit 560 Seiten manchmal in 2 Tagen verschlinge, arbeite ich mich durch andere Bücher Stück für Stück. Habakuk ist so ein Buch. Denn bei fast jeder Seite bleibe ich bei einem Satz, einem Gedanken oder einem Vers hängen, will erstmal darüber nachdenken und genau hinhören.
Ein Vers aus dem Buch Habakuk in der Bibel lautet „Was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern zur festgesetzen Zeit. Aber es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert.“ (Habakuk 2,3)
Oh, so was liebe ich ja….nicht! Diese Andeutungen und Hoffnungen die man bekommt und dann das ABER…. „Ich hab was ganz Tolles für dich zum Geburtstag, ABER ich verrate es dir nicht.“
Interessant, dass Gott hier aber anders spielt. ER ist straight und beginnt direkt mit der Vorwarnung, dass das, was jetzt gezeigt wird, noch dauern wird. SEIN „ABER“ ist dann eine Beruhigung: „ABER es wird sich ganz bestimmt erfüllen.“
Interessant oder?! Gott ahnt schon, dass Habakuk, ich, wir Menschen einfach nicht die geduldigsten sind. Aber nicht nur das. Wir sind nicht nur ungeduldig sondern auch noch vergesslich und manchmal auch noch rebellisch.
Nämlich dann, wenn die Erfüllung seiner Versprechen dauert. Wir vergessen seine Versprechen manchmal irgendwann und schlagen dann lieber bei der nächstbesten Möglichkeit zu, bevor es zu spät ist.
Und wieder einmal kommt bei mir die Frage hoch:
„WIE SEHR VERTRAUE ICH DIESEM GOTT?“.
Vertraue ich ihm, wenn mein Gebetswunsch sofort in Erfüllung geht? Dann leiste ich etwas dagegen und gebe Vertrauensvorschuss? Dann vertraue ich auch darauf, dass seine Gebote und Ratschläge für mein Leben gut sind? Denn DANN vertraue ich darauf, dass ich geliebt bin von diesem Gott. ER hört mein Gebet und er hört mich.
Aber was, wenn es mal wieder länger dauert? Wenn Gottes Zeitplan einfach nicht meinem Zeitplan gleicht? Wenn ich merke, dass seine Versprechen „zeit-los“ sind?
Wenn mein Traumann sich nach 10 Jahren immer noch nicht zeigt? Wenn das erwünschte und erbetene Kind einfach nicht entstehen will in meinem Bauch? Was, wenn sich die Türen nicht öffnen? Oder noch krasser: Was, wenn sich plötzlich Türen öffnen, die so gut zu meinem Wunsch und meinem Traum passen, aber eigentlich nicht zu Gottes Ideen für mein Leben passen? Vertraue ich da noch darauf, dass ER es gut mit mir meint, auch wenn ich vielleicht eine Türe schließe, die so verführerisch nach Gottes Geschenk an mich aussieht? Diese leckere Frucht vom Baum? Sie ist doch auch eine Schöpfung Gottes und passt so genau. Warum also nicht annehmen?
Abwarten oder Zugreifen?
Ich habe in meinem Leben bisher gelernt, dass es immer leicht war, mir selbst zu sagen, dass Gott es gut mit mir meint, dass er mich beschenken möchte und dass er Türen öffnet, wenn diese plötzlich da waren. Vor allem, wenn die Gebete erhört wurden, selbst wenn ich sie nicht gebetet habe. Aber mir dann einzugestehen, wenn es vielleicht einfach ein Wunsch von mir ist, dass DAS jetzt die Tür Gottes ist, anstatt zu erkennen, dass ich auch abwarten könnte und IHM MEINE Treue zeige, in dem ich ihm sage: „Gott, DU hast den perfekten Zeitplan. ES sieht alles gut aus, aber tief in mir weiß ich, dass es nicht zu 100% sondern nur zu 99% Deckungsgleich mit deinen Geboten ist. Also warte ich. Und vertraue darauf, dass du mich auch noch dann beschenkst, wenn es zu 100% stimmt. Weil ich mit dir keine Halben Sachen machen möchte.“
Das habe ich recht spät gelernt. Gerade als Teenager habe ich beim Thema „Jungs“ sehr schnell zugeschlagen. Immer dachte ich: „DAS IST ER!“ und wusste eigentlich: Es sind nicht die 100%. Ich gehe einen Kompromiss ein. „Aber Gott kann ja verändern,“, „Gott will mich glücklich machen.“ Und so verletzte ich einige Herzen, weil ich dann doch irgendwann Schluss machte. Nachvollziehen konnte es wohl keiner der Herren. Es hatte mir einfach zu lange gedauert, also bog ich es mir zurecht. Heute weiß ich: Gott ist treu. Er hält seine Versprechen. Zu SEINEM Zeitpunkt. Weil er es einfach besser weiß und das Größere Bild hat. Die Frage ist, ob ICH ehrlich und zu 100% treu bin. Standhalte. Abwarte und Gott herausfordere, als Zeichen meiner Treue. Ob ich die Türen, die sich öffnen prüfe und abwarte, ob sie aufbleiben, bis die 100% erreicht sind, die zu Gottes Gedanken passen. Warum sollte Gott uns eine Tür vor der Nase wieder zuschlagen, wenn wir aus TREUE zu ihm warten? Das wäre ein komisches Gottesbild oder? Haben wir einen „Jetzt oder Nie“-Gott?
Gott ändert sich nicht. ER liebt mich. ER will mich beschenken. ER meint es gut mit mir. Und darum steht auch zu dem, was er schon vor vielen Jahren sagte. Er steht immer noch dazu, dass das, was er uns rät für unser Leben, zu unserem besten dient. Auch wenn die Welt Kopf steht und behauptet, es ginge heute anders….Die Menschheitsgeschichte hat es immer wieder nach Jahren bewiesen: SEHR GUT war es nicht, was wir oft daraus gemacht haben. Wenn GOTT sich nicht ändert, ändern sich auch seine Treue und seine guten Ratschläge nicht. Ich will mir sagen: „WARTE GEDULDIG; SELBST WENN ES EINE WEILE DAUERT.“ Das ist mein Treuezeichen an diesen treuen Gott.
Gott ist nicht nur zeitlos und immer aktuell. Er und seine Versprechen kennen keine zeitliche Begrenzung. Sie gelten und stehen, wie er fest. Es gibt weder Zeit und Raum. Gott ist auch zeit- los.









