Belehrst du noch oder lebst du schon?

Belehrst du noch oder lebst du schon?

Gehörst du auch zu den Optimierern? Zu denen, die sich Situationen anschauen und schnell das sehen, was man besser machen könnte?

Ich gehöre zu diesen Menschen. Es hat sich schon stark geändert und ich habe meine Focus mehr auf Ermutigung gesetzt, und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass ich weiter denke, visioniere und mir vorstelle, wie es besser sein könnte….

Jesus war auch so ein Typ. In seiner Welt ging damals ziemlich viel daneben. Weiterlesen „Belehrst du noch oder lebst du schon?“

#Jesus – all about him

#Jesus – all about him

Ostern – ein Fest wie Weihnachten sagen viele.

Es gibt gutes Essen, Gemeinschaft und Dank lustiger Traditionen gibt es Geschenke und Spaß beim Suchen von Eiern, die bunt gefärbt vom Hasen gebracht wurden…

Gegessen wird üppig – wie sollte es anders sein. Auf vielen Tischen steht ein warmes Osterlamm, frisch aus dem Rohr, gewürzt mit Rosmarin, Thymian und dazu ein schönes Glas kräftiger Rotwein – die 40 Tage Fastenzeit werden mit einem Aufatmen und gefüllten Bäuchen verabschiedet.

Dass hinter diesen Bräuchen und Traditionen ein Grund steht, ist, so scheint es zumindest häufig, in Vergessenheit geraten.

Sonntag – ein Tag der Ruhe bringen soll sagen viele.

Es gibt Gottesdienste mit Gemeinschaft, Dank, Gesang und manchmal auch Spaß beim Suchen vom Sinn des Lebens.

Wir nehmen das Abendmahl ein – wie sollte es anders sein. Durch die Reihen geht Brot und ein Glas mit Rotwein – wir erinnern uns an den Grund von Karfreitag, von Ostern, vom Christentum. Wirklich?

Ich frage mich, wie oft feiern wir unsere Gottesdienste/celebrations und vergessen dabei den Grund – den Menschen, den Gott, der dahinter steckt!?

#Jesus 

Die Serie und Kampagne der ICF Church #Jesus bringt es auf den Punkt: Bei allen Traditionen, bei allen Liturgien, bei allen Exerzitien, möchte ich den wahren Grund, den Grund auf dem ich stehe, nicht vergessen. Bei allen Überlegungen, wie wir Kirche am Puls der Zeit feiern können, wie wir Gottesdienste wieder attraktiv machen können, möchte ich den Grund, auf dem ich stehe, nicht vergessen: Jesus!

Sei ganz sein oder lass es ganz sein….ein Zitat von einer Hörspielkassette aus Kindertagen, die es trifft! (Gehe ganz mit Jesus oder lass es)

Ich möchte ganz „sein“ sein!

Und ich frage mich: Wo wird vielleicht aus dem Grund meines Tuns und Seins nur noch ein Tun und sein?  Nur noch Ritual, Tradition, Routine?

Wie sieht es bei dir aus?

 

 

Du bist alles

In schwierigen Situationen hilft und half es mir oft, trotzdem auszusprechen, WER Gott ist – auch wenn ich es nicht spüre….Diesen Text schrieb ich vor ca. 13 Jahren, als Gott sich ziemlich fern anfühlte. Vielleicht eine Ermutigung an DICH, selbst zu Stift und Feder zu greifen und in Worte zu fassen, was dein Kopf eigentlich weiß…

Du bist mein Schild und mein Schwert
Meine Burg und auch mein Halt
meine Festung und mein Hort
Mein Schutz und Zufluchtsort

Bist die Ruhe im Gewühl,
die Liebe und das gute Gefühl
bist die Wärme an kalten Tagen
und die Antwort auf alle Fragen!

Du bist alles
alles was ich brauche
und du bist alles
alles was als ich mir wünschen könnte
Du bist unbeschreiblich und unvorstellbar
wunderschön und unbezahlbar
unbegreiflich groß: du bist GOTT!

Du bist mein Freund und mein Helfer
mein Erlöser und Erretter
bist mein König und mein Diener
mein Kämpfer und mein Sieger
Bist die Kraft, die in mir liegt
die Stimme die mir Hoffnung gibt
Bist der Weg und das Ziel
Du bist: Alles, was ich will

wenn mich meine Sehnsucht quält
Bist du’s der mein Verlangen stillt
Du zeigst mir, du gibst mir, was mich erfüllt.

 

David – das Vorbild für Worshipleiter

David – das Vorbild für Worshipleiter

David – das Vorbild für Worshipleiter

„Herr, wie lange willst du mich noch vergessen?“

So beginnt der Psalm 13, ein Psalm/Lied von König David.

„Wie lange willst du mich noch vergessen?“ oder auch „Warum muss ICH so viel durchmachen und andere nicht?“ – diese Frage stellt sich bestimmt auch uns immer wieder.

Nicht selten in letzter Zeit kommen Menschen auf mich zu, die mit depressiven Phasen, Stimmungsschwankungen oder Ängsten zu kämpfen haben. Es ist dieser Strudel an Sorgen, Ängsten und vor allem Vergleichen, der sich um das eigene ICH dreht. Der Blick geht nach unten und Gedanken überwältigen, bis der Blick nach oben immer schwerer wird. Der Nacken wird fast steif und aus eigener Kraft ist es manchmal gar nicht mehr zu schaffen, den Kopf, den Blick wieder zu heben. Weiterlesen „David – das Vorbild für Worshipleiter“

I see you

I see you

Kapstadt, Mai 2014

I see you.

I see what you’re going through!

I see your tears, I feel your pain.

I am the one – who will remain.

And if everything seems gone

And you are trying to hold on

If nothing seems to stand

I’m reaching out my hand

I’m still who I am

 

Instead of asking for answers

Keep seeking me

Instead of waiting for solutions

Keep waiting for me

I am here, I hold your hand

I see every tear, I understand

I hold you in my arms, my child

You’re allowed to cry – it is alright

You are allowed to ask and to not understand

But keep on trusting and knowing: I AM WHO I AM

 

I am sovereign, I am faithful

I am almighty – to give and to take

Because I am the great I am

I love you, my child and I am here

I hold you and I will dry every tear

Just trust me and seek me

And someday you will see – ME

The great I AM!

Kleines tapferes Herz

Kleines tapferes Herz

Kleines, tapferes Herz

12.03.2014 – Kapstadt

 

Kleines, tapferes Herz schlägt in ihrer Brust.

Eines von vielen in dieser Gegend.

Sie hat schon viel gesehen.

Sie hat schon viel gehört und ist doch noch so jung.

Ihre Augen strahlen, sind unschuldig und rein.

Traut man sich tiefer zu blicken sieht man mehr.

Angst und Hoffnung, Erinnerungen und Träume, Trauer und Zufriedenheit.

Es passt nicht zusammen. Es ist zu verwirrend. Es kann eigentlich nicht sein – und doch ist es so.

Kleines, tapferes Herz schlägt in ihrer Brust.

Manchmal leise und sachte, manchmal schnell und laut.

Wie Paukenschlag ertönt es, wenn der Hass die Straßen regiert.

Kurz mag es aussetzen, wenn die Angst an die Tür klopft, fast lauter als der Knall, der von der Straße tönt, kurz bevor die Patronen leise zu Boden klirren.

Schnell schlägt es vor Freude, wenn sie kommen. Die Hoffnungsträger, die die das Licht bringen.

Leise schlägt es und ganz sachte, wenn zu ihm gesprochen wird. Zu IHM, bei dem Angst, Hass und Gewalt keinen Platz kennt. Zu IHM, der Liebe ist.

Es wird ruhig, das kleine Herz. Langsam beginnt es immer mehr, in seinem Rhythmus zu schlagen.

Er hört den Puls, den Schlag dieses Herzens. Es ist rein und unbefleckt in einer unreinen und befleckten Welt.

Kleines, tapferes Herz schlägt in ihrer Brust.

Klein und tapfer – wie sie selbst!

 

Der erste Gedanke…

Der erste Gedanke…

Wenn du ein Baby im Bauch trägst, musst du dich schon mal daran gewöhnen, dass du selbst irgendwann erst an zweiter Stelle kommst….

Das habe ich bereits in der Schwangerschaft gemerkt, wenn (zum Glück seltener als vorher befürchtet) Hände anderer Menschen meinen Bauch „betasteten“ und gleich nach dem „Hallo“ fragten, wie es dem Baby ginge. „Keine Ahnung, wie es dem Baby geht, aber mir geht es SCHLEEECHT!!!“ hätte ich manchmal zu gerne los geschrien.
Gut, dass ich einige Monate Zeit hatte mich daran zu gewöhnen, denn seitdem meine süße Tochter da ist, ist es nicht anders. Weiterlesen „Der erste Gedanke…“

Kleider machen Leute

Kleider machen Leute

„Ich habe einen ganzen Kleiderschrank voll nichts anzuziehen!“ – dieser Spruch hing mal an meinem Kleiderschrank. Ich denke, jede Frau kennt das: Man hat einen Schrank voll mit Kleidungsstücken aber nie ist das Richtige dabei und man hat schließlich einfach NICHTS anzuziehen.

Bei mir ist gerade zusätzliche Krise, weil ich (noch) nicht in meine Klamotten passe, die mir vor der Schwangerschaft passten, aber nicht mehr in die Kleidung, die mir während der Schwangerschaft passte. Ich habe fest vor abzunehmen – also warum für viel Geld „Zwischenkleidung“ kaufen? Einerseits klingt das logisch, andererseits fördert es Frust.

Letzten Sonntag stellte sich mir aber nicht nur die Frage nach der textilen Kleidung…verschiedene Situationen verlangten von mir eine Entscheidung nach der „inneren“ Kleidung. Bei Frustsituationen, Unstimmigkeiten oder Diskussionen kann ganz schnell der Satz „Außen hui, Innen pfui“ Wirklichkeit werden.

Noch schlimmer wird es, wenn das Innere dann nach Außen kommt. Was kann man tun, wenn man wütend, gereizt, genervt oder einfach negativ ist?

Ich habe beschlossen, jeden Morgen beim Blick in den Kleiderschrank mit der textilen Kleidung auch die „innere“ Kleidung anzuziehen (und diese möglichst nicht vor dem Schlafengehen abzulegen sondern gleich anzubehalten).

Im Kolosserbrief 3,12 steht: „Geschwister, ihr seid von Gott erwählt, ihr gehört zu seinem heiligen Volk, ihr seid von Gott geliebt. Darum kleidet euch nun in tiefes Mitgefühl, in Freundlichkeit, Bescheidenheit, Rücksichtnahme und Geduld. Geht nachsichtig miteinander um und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat. Genauso, wie der Herr euch vergeben hat, sollt auch ihr einander vergeben. Vor allem aber bekleidet euch mit der Liebe; sie ist das Band, das euch zu einer vollkommenen Einheit zusammenschließt.“

Ich glaube, wenn diese „innere“ Kleidung an einem haften bleibt, fällt nicht mehr ins Gewicht, ob man Jogginghose, Jeans und Shirt oder Designeroutfit trägt!

 

Warum Stress nicht göttlich ist

Warum Stress nicht göttlich ist

Immer wieder ertappe ich mich bei der Aussage „Ich bin gestresst!“.
Das passiert sehr häufig.
In den letzten Tagen kam dieser Gedanke immer wieder. „Ich bin gestresst!“.
Nachdem wir in den letzten Wochen Besuch von wunderbaren Menschen hatten, stand es nun wieder für mich an, neben dem Mama-Sein auch den Haushalt wieder auf Vordermann zu bringen, Worship zu leiten, Kontakte zu pflegen und Routine in meinen Alltag zu bekommen – dabei aber die große Frage nach dem WIE? Weiterlesen „Warum Stress nicht göttlich ist“