Warum Stress nicht göttlich ist

Warum Stress nicht göttlich ist

Immer wieder ertappe ich mich bei der Aussage „Ich bin gestresst!“.
Das passiert sehr häufig.
In den letzten Tagen kam dieser Gedanke immer wieder. „Ich bin gestresst!“.
Nachdem wir in den letzten Wochen Besuch von wunderbaren Menschen hatten, stand es nun wieder für mich an, neben dem Mama-Sein auch den Haushalt wieder auf Vordermann zu bringen, Worship zu leiten, Kontakte zu pflegen und Routine in meinen Alltag zu bekommen – dabei aber die große Frage nach dem WIE?
Zu viel auf einmal – zu wenig Energie, zu wenig Zeit, zu wenig Kreativität, dafür zu viele körperliche Beschwerden um alles unter einen Hut zu bekommen.

Aber dann…ein Blitzgedanke:

Stress ist nicht göttlich!

Das habe ich heute beschlossen!

Warum?!

„Stress“ bezeichnet eine Überlastung aufgrund nicht ausreichender Ressourcen (z.B. Zeit, Energie, Kraft, Geld…).

Ich glaube allerdings an einen Gott, der mir nichts zumutet, was ich nicht bewältigen kann.

Ich glaube an einen Gott, der mir alles gibt, was ich zum Leben benötige und was ich dazu benötige um die Aufgaben, die er mir anvertraut, zu meistern.

Ich glaube an einen Gott, der mir anbietet, jede Sekunde meines Tages bei mir zu sein.

Warum bin ich also gestresst?

Ganz einfach:

Ich meine mal wieder alles alleine schaffen zu müssen und beziehe Gott und seine Ressourcen nicht mit ein.

Darum habe ich beschlossen, folgende Punkte zu beachten:

  1. Gott am Tagesbeginn fragen: Was ist HEUTE und JETZT wirklich dran?

Ich gehe davon aus, dass Gott bei allem dabei ist und mir hilft, das wirklich WICHTIGE zu erledigen und mir das zu geben, was ich benötige.

  1. Gott und Menschen mehr wahrnehmen und „Gemeinschaft“ Priorität einräumen.

Was bringen mir abgehakte To-Do-Listen, wenn mein Team leidet und ich es nicht mitbekomme? Und was bringt mir eine abgehakte To-Do-Liste, wenn ich komplett in die Irre renne und das Ziel, das Gott für mein Leben hat, komplett verfehle?

  1. Ressourcen wahrnehmen und planen

Was benötige ich, um die Aufgaben zu erledigen? Habe ich die Zeit dazu? Ist es dringend?

Ich habe es heute versucht: Gleich am Morgen habe ich Gott gebeten mir zu zeigen, was heute dran ist. Meine Liste ist derzeit ziemlich lang und doch habe ich heute bestimmten Dingen Priorität eingeräumt und…siehe da…viel geschafft ohne gestresst zu sein:
Meine Tochter hatte viel Zeit auf Mamas Arm,
die Wäsche ist gewaschen, gefaltet und im Schrank,
der Mann bekam ein gutes Mittagessen und den ganzen Tag Zeit um seine Predigt vorzubereiten,
die Nachbarin freute sich über einen Spaziergang am See,
die Planung für den Worship-Abend wurde angegangen und
die Promotion für die Ladies-Lounge geplant,
ich betete für Freundinnen und
Emails sind beantwortet….und ich bin glücklich und zufrieden.

Denn ich bin sicher: DAS war das, was heute wichtig war und was Gott mir anvertraut hat. Und Morgen geht es mit der Frage wieder in den neuen Tag:

Gott, was ist HEUTE dran?

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