Kategorie: Impulse

Wenn neue Schritte mühsam sind

Wenn neue Schritte mühsam sind

Lesezeit: 3 Minuten

Gehörst du auch zu den Menschen, die immer neue Herausforderungen suchen? Sei es im Job, im Sport, beim Körper….?

Ich bin so jemand. Zwar bestimmt nicht auf sportlicher Ebene, aber ich liebe es, Dinge weiter zu entwickeln. Nicht stehen zu bleiben und weiter zu wachsen.

Innerlich weiter zu wachsen. Persönlich weiter zu wachsen. Im Glauben weiter zu wachsen.

Wenn ich zurück blicke, auf die Desirée von vor einem Jahr, möchte ich nicht sagen: „Es hat sich nichts geändert.“ Im Gegenteil: Weiterlesen „Wenn neue Schritte mühsam sind“

„Von der Illusion der Perfektion“ oder „Wer enttäuscht nicht?“

„Von der Illusion der Perfektion“ oder „Wer enttäuscht nicht?“

Lesezeit ca. 3 Minuten

Kennst du Crystal Pepsi?

Klingt wie eine neuer Art einer Droge – hätte es auch sein können, war aber ein ziemlich schickiges Getränk in den 90ern: Das Aussehen von Wasser, der Geschmack von Pepsi Cola.

Auf diese Art war es echt cool, denn man erwartete einen „langweiligen“ Geschmack und hat plötzlich puren, süßen Zucker auf der Zunge. Es könnte schlimmer sein… Weiterlesen „„Von der Illusion der Perfektion“ oder „Wer enttäuscht nicht?““

Vom selbstbewussten unterordnen

Vom selbstbewussten unterordnen

Lesezeit: 3 Minuten

Wenn du folgende Begriffe liest – welcher der beiden stößt bei dir auf? :

„Unterordnen“,

„Selbstbewusstsein“.

Ich bin sicher, es ist der Begriff „Unterordnen“.

Warum? Weil dieser Begriff in unserem Unterbewusstsein verschiedene Gefühle und vielleicht sogar Ängste hervorruft.

Auch die Geschichte unseres Landes trägt dazu bei, dass wir eher skeptisch sind, was Unterordnung angeht: Weiterlesen „Vom selbstbewussten unterordnen“

Belehrst du noch oder lebst du schon?

Belehrst du noch oder lebst du schon?

Gehörst du auch zu den Optimierern? Zu denen, die sich Situationen anschauen und schnell das sehen, was man besser machen könnte?

Ich gehöre zu diesen Menschen. Es hat sich schon stark geändert und ich habe meine Focus mehr auf Ermutigung gesetzt, und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass ich weiter denke, visioniere und mir vorstelle, wie es besser sein könnte….

Jesus war auch so ein Typ. In seiner Welt ging damals ziemlich viel daneben. Weiterlesen „Belehrst du noch oder lebst du schon?“

#Jesus – all about him

#Jesus – all about him

Ostern – ein Fest wie Weihnachten sagen viele.

Es gibt gutes Essen, Gemeinschaft und Dank lustiger Traditionen gibt es Geschenke und Spaß beim Suchen von Eiern, die bunt gefärbt vom Hasen gebracht wurden…

Gegessen wird üppig – wie sollte es anders sein. Auf vielen Tischen steht ein warmes Osterlamm, frisch aus dem Rohr, gewürzt mit Rosmarin, Thymian und dazu ein schönes Glas kräftiger Rotwein – die 40 Tage Fastenzeit werden mit einem Aufatmen und gefüllten Bäuchen verabschiedet.

Dass hinter diesen Bräuchen und Traditionen ein Grund steht, ist, so scheint es zumindest häufig, in Vergessenheit geraten.

Sonntag – ein Tag der Ruhe bringen soll sagen viele.

Es gibt Gottesdienste mit Gemeinschaft, Dank, Gesang und manchmal auch Spaß beim Suchen vom Sinn des Lebens.

Wir nehmen das Abendmahl ein – wie sollte es anders sein. Durch die Reihen geht Brot und ein Glas mit Rotwein – wir erinnern uns an den Grund von Karfreitag, von Ostern, vom Christentum. Wirklich?

Ich frage mich, wie oft feiern wir unsere Gottesdienste/celebrations und vergessen dabei den Grund – den Menschen, den Gott, der dahinter steckt!?

#Jesus 

Die Serie und Kampagne der ICF Church #Jesus bringt es auf den Punkt: Bei allen Traditionen, bei allen Liturgien, bei allen Exerzitien, möchte ich den wahren Grund, den Grund auf dem ich stehe, nicht vergessen. Bei allen Überlegungen, wie wir Kirche am Puls der Zeit feiern können, wie wir Gottesdienste wieder attraktiv machen können, möchte ich den Grund, auf dem ich stehe, nicht vergessen: Jesus!

Sei ganz sein oder lass es ganz sein….ein Zitat von einer Hörspielkassette aus Kindertagen, die es trifft! (Gehe ganz mit Jesus oder lass es)

Ich möchte ganz „sein“ sein!

Und ich frage mich: Wo wird vielleicht aus dem Grund meines Tuns und Seins nur noch ein Tun und sein?  Nur noch Ritual, Tradition, Routine?

Wie sieht es bei dir aus?

 

 

Der erste Gedanke…

Der erste Gedanke…

Wenn du ein Baby im Bauch trägst, musst du dich schon mal daran gewöhnen, dass du selbst irgendwann erst an zweiter Stelle kommst….

Das habe ich bereits in der Schwangerschaft gemerkt, wenn (zum Glück seltener als vorher befürchtet) Hände anderer Menschen meinen Bauch „betasteten“ und gleich nach dem „Hallo“ fragten, wie es dem Baby ginge. „Keine Ahnung, wie es dem Baby geht, aber mir geht es SCHLEEECHT!!!“ hätte ich manchmal zu gerne los geschrien.
Gut, dass ich einige Monate Zeit hatte mich daran zu gewöhnen, denn seitdem meine süße Tochter da ist, ist es nicht anders. Weiterlesen „Der erste Gedanke…“

Kleider machen Leute

Kleider machen Leute

„Ich habe einen ganzen Kleiderschrank voll nichts anzuziehen!“ – dieser Spruch hing mal an meinem Kleiderschrank. Ich denke, jede Frau kennt das: Man hat einen Schrank voll mit Kleidungsstücken aber nie ist das Richtige dabei und man hat schließlich einfach NICHTS anzuziehen.

Bei mir ist gerade zusätzliche Krise, weil ich (noch) nicht in meine Klamotten passe, die mir vor der Schwangerschaft passten, aber nicht mehr in die Kleidung, die mir während der Schwangerschaft passte. Ich habe fest vor abzunehmen – also warum für viel Geld „Zwischenkleidung“ kaufen? Einerseits klingt das logisch, andererseits fördert es Frust.

Letzten Sonntag stellte sich mir aber nicht nur die Frage nach der textilen Kleidung…verschiedene Situationen verlangten von mir eine Entscheidung nach der „inneren“ Kleidung. Bei Frustsituationen, Unstimmigkeiten oder Diskussionen kann ganz schnell der Satz „Außen hui, Innen pfui“ Wirklichkeit werden.

Noch schlimmer wird es, wenn das Innere dann nach Außen kommt. Was kann man tun, wenn man wütend, gereizt, genervt oder einfach negativ ist?

Ich habe beschlossen, jeden Morgen beim Blick in den Kleiderschrank mit der textilen Kleidung auch die „innere“ Kleidung anzuziehen (und diese möglichst nicht vor dem Schlafengehen abzulegen sondern gleich anzubehalten).

Im Kolosserbrief 3,12 steht: „Geschwister, ihr seid von Gott erwählt, ihr gehört zu seinem heiligen Volk, ihr seid von Gott geliebt. Darum kleidet euch nun in tiefes Mitgefühl, in Freundlichkeit, Bescheidenheit, Rücksichtnahme und Geduld. Geht nachsichtig miteinander um und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat. Genauso, wie der Herr euch vergeben hat, sollt auch ihr einander vergeben. Vor allem aber bekleidet euch mit der Liebe; sie ist das Band, das euch zu einer vollkommenen Einheit zusammenschließt.“

Ich glaube, wenn diese „innere“ Kleidung an einem haften bleibt, fällt nicht mehr ins Gewicht, ob man Jogginghose, Jeans und Shirt oder Designeroutfit trägt!

 

Warum Stress nicht göttlich ist

Warum Stress nicht göttlich ist

Immer wieder ertappe ich mich bei der Aussage „Ich bin gestresst!“.
Das passiert sehr häufig.
In den letzten Tagen kam dieser Gedanke immer wieder. „Ich bin gestresst!“.
Nachdem wir in den letzten Wochen Besuch von wunderbaren Menschen hatten, stand es nun wieder für mich an, neben dem Mama-Sein auch den Haushalt wieder auf Vordermann zu bringen, Worship zu leiten, Kontakte zu pflegen und Routine in meinen Alltag zu bekommen – dabei aber die große Frage nach dem WIE? Weiterlesen „Warum Stress nicht göttlich ist“

Das Leben – ein Team-Spiel oder „Es geht auch ohne dich!“

Das Leben – ein Team-Spiel oder „Es geht auch ohne dich!“

Portugal ist Europameister. Herzlichen Glückwunsch. Gelesen hat man jedoch meistens „Christiano Ronaldo und sein Team…“ oder „Christiano Ronaldo und seine Mannschaft“….Was wäre das „Team“ Portugal ohne seinen glänzenden Star?

Ja, er polarisiert. Der relativ gutaussehende, sportliche und zugegebenermaßen sehr talentierte Fußballer. Die einen lieben ihn, die anderen wünschten sich, dass Frankreich den Sieg holt, nur damit Ronaldo nichts zu Lachen hat und sich in seinem Stolz suhlen kann.

Aber: Ich darf ihm dankbar sein, denn das Finalspiel hat mir doch Einiges klar gemacht: Weiterlesen „Das Leben – ein Team-Spiel oder „Es geht auch ohne dich!““

Werde, was du glaubst!

Werde, was du glaubst!

Seit knapp zwei Jahren besitze ich ein wichtiges und persönliches Notizbuch.
In diesem Notizbuch notiere ich immer wieder verschiedene Dinge über mich:

1. Welche Frau ich werden möchte,
2. welche Wahrheiten mir andere zusagen (Ermutigungen, Prophetien, Eindrücke),
3. Was Gott mir in meiner persönlichen Gebetszeit zusagt.

Die Idee dazu gab mir eine Freundin in Südafrika, nachdem wir ein langes Gespräch über meine Unsicherheiten, mein mangelndes Selbstwertgefühl und meine Selbstzweifel hatten. Seitdem habe ich nun dieses Buch, das mich ermutigt und dazu herausfordert, nicht stehen zu bleiben.
Jahrelang hatte ich Entschuldigungen, mit denen ich mich selbst rechtfertigen wollte. Erklären wollte, warum ich mit manchen Situationen wie umgehe, warum ich Ängste habe, warum ich mich angegriffen fühlte etc. Immer wieder ruhte ich mich darauf aus und sagte:
„Ich bin eben so!“

In vielen Gesprächen erlebe ich oft die gleiche Haltung: Es wird auf die Vergangenheit geschaut (schwieriges Elternhaus, heftige Situationen, Verletzungen) und der Ist-Zustand als endgültig angesehen.
Als ich vor einigen Jahren schon seit längerem mit schweren Depressionen zu kämpfen hatte, hatte ich genau diese Entschuldigung immer wieder parat, wenn es schwierig wurde: „Aber ich schaff das nicht. Ich bin doch depressiv!“. Eine Bekannte sagte knallhart zu mir: „Vielleicht ist es mal Zeit, sich nicht immer hinter der Krankheit zu verstecken!“ Puh. Ich war sauer. Wie konnte sie es wagen? Heute habe ich immer mehr gelernt, ihre Absicht dahinter zu verstehen: Ich möchte nicht da stehen bleiben und mich selbst damit zufriedengeben. Es ist hart, aber ich will ankämpfen gegen Ist-Zustände und lieber ein Ziel vor Augen haben. Darum lese ich nun immer wieder meine Notizen in dem Buch und lese mir laut vor, wie ich sein möchte und was in mir steckt und sage mir selbst, woran ich noch arbeiten möchte und was ich ablegen will.

In der Bibel, in Matthäus 9,27 steht ein Absatz über die Heilung von zwei Blinden Männern. Sie bitten Jesus, ihnen zu helfen und sie sehend zu machen. Sie laufen ihm sogar bis zu seinem Haus hinterher. Jesus fragt sie, ob sie ihm denn zutrauen, dass er sie heilen kann. Als sie es bejahen, sind sie geheilt. Einfach aus ihrem Glauben heraus. Sie haben sich nicht mit dem Ist-Zustand zufriedengegeben. In meiner neuen Lieblings-Auslegung der „Message“ Übersetzung steht da ein Satz, den ich mir mal wieder stark angestrichen habe: „Become what you believe!“ (Werdet, was ihr glaubt). Jesus sagt also: Ihr glaubt, dass ihr geheilt seid, also seid geheilt.

Für mich steckt in dieser Aussage so viel mehr, was ich in meinem Leben annehmen möchte: Ich möchte daran glauben, dass ich mehr sein kann, als die Desirée, die ich jetzt bin. In mir steckt ein Ebenbild Gottes, das verzerrt, verletzt und verschmutzt wurde durch Einflüsse, Verletzungen und Situationen.(HeartDeeds Impuls: Der schmutzige Spiegel )

Ich glaube, dass diese Desi, die Gott in mir sieht, in mir drin ist. Also beschließe ich, diese Wahrheit für mich wieder zu entdecken, sie wieder mehr ans Licht zu holen und dieses Ebenbild wieder mehr strahlen zu lassen. Das geht nur, wenn ich nicht nach hinten blicke, sondern nach vorne. Wenn ich selbst tiefer schaue und mir zuspreche, was ich glaube, wer ich wirklich bin! Und plötzlich werden die Stimmen der Lüge leiser und die Stimme der Wahrheit lauter!

Werde, was du glaubst!