Autor: Desirée Rosemann

Zeitlos

Zeitlos

Ich lese gerade das Buch „Habakuk“ von Leo Bigger. Während ich Romane mit 560 Seiten manchmal in 2 Tagen verschlinge, arbeite ich mich durch andere Bücher Stück für Stück. Habakuk ist so ein Buch. Denn bei fast jeder Seite bleibe ich bei einem Satz, einem Gedanken oder einem Vers hängen, will erstmal darüber nachdenken und genau hinhören.

Ein Vers aus dem Buch Habakuk in der Bibel lautet „Was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern zur festgesetzen Zeit. Aber es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert.“ (Habakuk 2,3)

Oh, so was liebe ich ja….nicht! Diese Andeutungen und Hoffnungen die man bekommt und dann das ABER…. „Ich hab was ganz Tolles für dich zum Geburtstag, ABER ich verrate es dir nicht.“

Interessant, dass Gott hier aber anders spielt. ER ist straight und beginnt direkt mit der Vorwarnung, dass das, was jetzt gezeigt wird, noch dauern wird. SEIN „ABER“ ist dann eine Beruhigung: „ABER es wird sich ganz bestimmt erfüllen.“

Interessant oder?! Gott ahnt schon, dass Habakuk, ich, wir Menschen einfach nicht die geduldigsten sind. Aber nicht nur das. Wir sind nicht nur ungeduldig sondern auch noch vergesslich und manchmal auch noch rebellisch.

Nämlich dann, wenn die Erfüllung seiner Versprechen dauert. Wir vergessen seine Versprechen manchmal irgendwann und schlagen dann lieber bei der nächstbesten Möglichkeit zu, bevor es zu spät ist.

Und wieder einmal kommt bei mir die Frage hoch:

„WIE SEHR VERTRAUE ICH DIESEM GOTT?“.

Vertraue ich ihm, wenn mein Gebetswunsch sofort in Erfüllung geht? Dann leiste ich etwas dagegen und gebe Vertrauensvorschuss? Dann vertraue ich auch darauf, dass seine Gebote und Ratschläge für mein Leben gut sind? Denn DANN vertraue ich darauf, dass ich geliebt bin von diesem Gott. ER hört mein Gebet und er hört mich.

Aber was, wenn es mal wieder länger dauert? Wenn Gottes Zeitplan einfach nicht meinem Zeitplan gleicht? Wenn ich merke, dass seine Versprechen „zeit-los“ sind?

Wenn mein Traumann sich nach 10 Jahren immer noch nicht zeigt? Wenn das erwünschte und erbetene Kind einfach nicht entstehen will in meinem Bauch? Was, wenn sich die Türen nicht öffnen? Oder noch krasser: Was, wenn sich plötzlich Türen öffnen, die so gut zu meinem Wunsch und meinem Traum passen, aber eigentlich nicht zu Gottes Ideen für mein Leben passen? Vertraue ich da noch darauf, dass ER es gut mit mir meint, auch wenn ich vielleicht eine Türe schließe, die so verführerisch nach Gottes Geschenk an mich aussieht? Diese leckere Frucht vom Baum? Sie ist doch auch eine Schöpfung Gottes und passt so genau. Warum also nicht annehmen?

Abwarten oder Zugreifen?

Ich habe in meinem Leben bisher gelernt, dass es immer leicht war, mir selbst zu sagen, dass Gott es gut mit mir meint, dass er mich beschenken möchte und dass er Türen öffnet, wenn diese plötzlich da waren. Vor allem, wenn die Gebete erhört wurden, selbst wenn ich sie nicht gebetet habe. Aber mir dann einzugestehen, wenn es vielleicht einfach ein Wunsch von mir ist, dass DAS jetzt die Tür Gottes ist, anstatt zu erkennen, dass ich auch abwarten könnte und IHM MEINE Treue zeige, in dem ich ihm sage: „Gott, DU hast den perfekten Zeitplan. ES sieht alles gut aus, aber tief in mir weiß ich, dass es nicht zu 100% sondern nur zu 99% Deckungsgleich mit deinen Geboten ist. Also warte ich. Und vertraue darauf, dass du mich auch noch dann beschenkst, wenn es zu 100% stimmt. Weil ich mit dir keine Halben Sachen machen möchte.“

Das habe ich recht spät gelernt. Gerade als Teenager habe ich beim Thema „Jungs“ sehr schnell zugeschlagen. Immer dachte ich: „DAS IST ER!“ und wusste eigentlich: Es sind nicht die 100%. Ich gehe einen Kompromiss ein. „Aber Gott kann ja verändern,“, „Gott will mich glücklich machen.“ Und so verletzte ich einige Herzen, weil ich dann doch irgendwann Schluss machte. Nachvollziehen konnte es wohl keiner der Herren. Es hatte mir einfach zu lange gedauert, also bog ich es mir zurecht. Heute weiß ich: Gott ist treu. Er hält seine Versprechen. Zu SEINEM Zeitpunkt. Weil er es einfach besser weiß und das Größere Bild hat. Die Frage ist, ob ICH ehrlich und zu 100% treu bin. Standhalte. Abwarte und Gott herausfordere, als Zeichen meiner Treue. Ob ich die Türen, die sich öffnen prüfe und abwarte, ob sie aufbleiben, bis die 100% erreicht sind, die zu Gottes Gedanken passen. Warum sollte Gott uns eine Tür vor der Nase wieder zuschlagen, wenn wir aus TREUE zu ihm warten? Das wäre ein komisches Gottesbild oder? Haben wir einen „Jetzt oder Nie“-Gott?

Gott ändert sich nicht. ER liebt mich. ER will mich beschenken. ER meint es gut mit mir. Und darum steht auch zu dem, was er schon vor vielen Jahren sagte. Er steht immer noch dazu, dass das, was er uns rät für unser Leben, zu unserem besten dient. Auch wenn die Welt Kopf steht und behauptet, es ginge heute anders….Die Menschheitsgeschichte hat es immer wieder nach Jahren bewiesen: SEHR GUT war es nicht, was wir oft daraus gemacht haben. Wenn GOTT sich nicht ändert, ändern sich auch seine Treue und seine guten Ratschläge nicht. Ich will mir sagen: „WARTE GEDULDIG; SELBST WENN ES EINE WEILE DAUERT.“ Das ist mein Treuezeichen an diesen treuen Gott.

Gott ist nicht nur zeitlos und immer aktuell. Er und seine Versprechen kennen keine zeitliche Begrenzung. Sie gelten und stehen, wie er fest. Es gibt weder Zeit und Raum. Gott ist auch zeit- los.

IN FREUD UND LEID oder „VOM UMGANG MIT TRAUER(nden)“

IN FREUD UND LEID oder „VOM UMGANG MIT TRAUER(nden)“

Liebe LeserInnen,

seit ca. zwei Jahren beschäftigt mich das Thema „Trauerbegleitung“ in allen Facetten. Vor ca. zwei Wochen befand ich mich nach einer Fehlgeburt selbst in einem Trauerprozess und spürte nun ganz persönlich, was es heißt zu trauern. Leider erlebte ich aber auch was es heißt, sich in der Trauer alleine und einsam zu fühlen. Obwohl sich manche lieben Menschen (zu 90% per WhatsApp) meldeten, fühlte ich mich in der Trauer alleingelassen und ich weiß, es geht vielen Menschen so. Meine Vermutung und auch die Rückmeldung von manchen Freunden im Nachhinein war, dass viele nicht wissen, wie man am besten reagiert oder nicht reagiert. Die Angst, etwas falsch zu machen und die Hilflosigkeit ist oft der Grund, warum sich viele dazu entscheiden, gar nicht zu reagieren. Diese Angst und das Gefühl der Hilflosigkeit kann ich voll nachvollziehen. Weiterlesen „IN FREUD UND LEID oder „VOM UMGANG MIT TRAUER(nden)““

LOVED

LOVED

Bist du eine Person, die sich geliebt fühlt?

So ganz ohne etwas dafür zu tun?

Ich habe jahrelang nach einer Lüge gelebt… ich war mir sicher, ich wüsste, dass ich geliebt bin. Ich hab es auch immer wieder gespürt und gesagt bekommen. Ich hatte einen großen Freundeskreis, hatte immer ein offenes Ohr, war für andere da. War einer krank, fuhr ich ins Krankenhaus zum Besuch. Hatte eine Freundin Liebeskummer, hörte ich mir ihren Kummer an. Fehlte jemand, sprang ich ein….Menschen waren dankbar und „gaben zurück“.

Dann kam eine Zeit, in der ich nicht mehr „geben“ konnte. Diese Zeiten gibt es auch jetzt noch. Erst vor ein paar Monaten merkte ich wieder einmal, dass ich wieder dieser Lüge aufgesessen war: „Du musst….“, „Du solltest…“, „Andere wünschen sich von dir…“ und diesen Satzanfängen ging ich so lange nach, bis ich keine Kraft mehr hatte, MEIN HERZ zu leben. Für andere da zu sein, weil ICH es wollte (nicht, weil andere es erwarteten), andere zu Besuchen, weil ich Mitleid hatte, anderen zu geben, weil ich es liebte zu geben….ich war erschöpft, musste eine Auszeit nehmen, musste mich zurück ziehen um Kraft zu tanken, Vision zu bekommen und mein Herz zu verarzten.

Und nun kam mir das Gefühl, einsam zu sein. Verlassen zu sein. Egal zu sein. Jetzt, wo niemand mehr die aktive, extrovertierte Desi sah. Jetzt, wo ich mich entschieden hatte, mich um mich zu sorgen und mehr im Hintergrund tätig war, fühlte ich mich nicht mehr wahrgenommen und es schien, als könnte ich von jetzt auf gleich wegziehen und niemand würde es bemerken. Und ich fragte mich, was ich wohl für Spuren hinterlasse. Welche Herzensspuren? Welche Früchte?

„Was würde man wohl über mich sagen, wenn ich irgendwann nicht mehr da bin?“

fragte ich mich?

Schon als Teenager wurden wir mal im Religionsunterricht gefragt: „Was soll man über dich schreiben, wenn du mal nicht mehr da bist?“

Und heute kam bei mir mit einem Mal das Wort „Geliebt!“

Die Dinge, ich mir sonst bei dieser Frage aufgeschrieben hatte, wie „Sie war eine liebevolle Mutter, wunderbare Ehefrau, hingebungsvolle Pastorin….“blablablaba – was drückt das aus? Dass ich verschiedene Rollen ausgefüllt habe. Aber zählt das?

Heute hörte ich, wie Gott sagte: „Du bist….geliebt! Nicht von jedem – nicht von Menschen. Sondern von MIR! Egal, welche Rolle du ausfüllst. Egal, was du tust oder nicht tust.“

Und ich bekam plötzlich den Gedanken…klar….mein ungeborenes Kind, das ich in der 10. Schwangerschaftswoche verlor…dieses Kind war von mir unendlich geliebt. Hat es etwas dafür getan? Nein. Niemand hat es zu Gesicht bekommen. Außer dem Gynäkologen, meinem Mann und mir hat niemand diese schwarz-weiß-Schattierungen gesehen. Dieses Kind hatte nichts geleistet. Es hatte keine Rolle…..und doch ist es geliebt!

Und das bin ich auch.

Das bist du auch!

Egal, ob jemand sieht, was du im Hintergrund oder Vordergrund tust. Egal, was deine Schulnoten sagen, egal, was über dich ausgesprochen wurde oder welche Position oder Rolle du hast: Du bist GELIEBT! 

Unverdient. Unvergleichbar. Unbegründet.

 

Der Kilimanjaro des Lebens

Der Kilimanjaro des Lebens

Als meine Tochter einmal an einem Sonntag nach dem Gottesdienst mit zwei Rucksäcken (einen vorne, einen hinten) bepackt zu mir tappte, musste ich grinsen.

Nicht, weil es lustig aussah, sondern weil es mich sehr an mich erinnerte.

Sie stand da, hatte zwei Rucksäcke um sich, konnte sich kaum bewegen und auch nicht gut sehen, wollte aber unbedingt beide Rucksäcke anbehalten und sich nicht helfen lassen.

Der Witz dabei: Es waren gar nicht ihre Rucksäcke und die beiden Mädchen, denen sie gehörten, warteten schon sehnsüchtig, ihr diese wieder abnehmen zu können.

Wie oft laden wir uns in unserem Leben imaginäre Rucksäcke anderer auf?

Dinge, die bei anderen schieflaufen? Probleme? Verantwortungsbereiche, die nicht unsere sind?…

Ich habe solche Situationen sehr oft. Nicht selten hört mein Mann mich fragen: „Hast du daran gedacht?“, „Hast du dies gemacht?“, „Hast du Person X angerufen…?“ und ich selbst bin gestresst, weil mein Hirn kaum zur Ruhe kommt.

Was passiert? Ich habe kaum noch Konzentration für MICH und MEINE Bereiche.

Auch in der Kirche erlebe ich das oft: Leiter A kommt und berichtet, was in Bereich B schlecht läuft und erzählt MIR, was Leiter B besser machen könnte. Leiter B aber kommt zu Leiter C und tüftelt mit ihm aus, was in Bereich Z besser sein könnte und legt einen kompletten Umsetzungsplan vor. Leiter Z weiß aber von gar nichts und fühlt sich übergangen…“ und so geht es oft: Wir machen uns einen Kopf über andere, über ihr Leben, über ihre Aufgaben und belasten uns damit.

Unsere eigene Last ist aber schon ausreichend für uns und sollte gut handlebar sein.

In der Bibel steht, wie Jesus gesagt hat: „Kommt her alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken“ und er sagt: „Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!“.

Mit anderen Worten: „Ich gebe euch nicht mehr zu tragen, als ihr tragen könnt!“ aber wir laufen im Leben oft rum und laden uns Rucksäcke von anderen auf. Das Ergebnis: Wir sind ausgelaugt, haben keine Motivation mehr und jammern Gott die Ohren voll, warum das Leben so schwer ist.

Freunde von mir haben den Kilimanjaro bestiegen.

Sie hatten nur das Nötigste für die lange Reise dabei. Aber: Sie hatten ein Team von Guides dabei. Einheimische, die den Berg kennen. Die wissen, welche Wege begehbar sind. Menschen, die das Wetter „lesen“ können, die die Gefahren kennen und dazu noch: Sie tragen das Gepäck der Touristen den ganzen Berg hinauf.

Gott ist so ein Guide: Er kennt unser Leben. Er kennt die Gefahren. Er weiß, wann es Zeit ist auszuruhen und wann wir genug Kraft für die nächste Etappe haben. Und: Er trägt unser Gepäck. Wenn wir es zulassen.

Wo hast du dir vielleicht einen Rucksack aufgeladen, der gar nicht deiner ist?

Welche Last kannst und solltest du Gott, deinem Guide heute abgeben, damit dein Weg weiter gehen kann?

 

Dieser Blogbeitrag wurde auch auf eshterstoechter.wordpress.com veröffentlicht. Dort findest du auch Blogbeiträge anderer Frauen, die sich zu „Esthers-Töchtern“ zusammengetan haben.

 

Was Fußballer und moderne Ritter gemeinsam haben

Was Fußballer und moderne Ritter gemeinsam haben

Wusstest du, dass das Leben ein Kampf ist?
Wahrscheinlich hast du es schon selbst oft erlebt. Hast gekämpft mit deinen Gedanken, Gefühlen oder gegen Verruf, Krankheit oder Verletzungen…
Das Leben ist tatsächlich oft ein Kampf aber gleichzeitig habe ich eine gute Nachricht: Der Kampf ist mit Gott bereits gewonnen.
Leider vergessen wir das oft Weiterlesen „Was Fußballer und moderne Ritter gemeinsam haben“

Kinder – die eigentlich wahren Worshipper

In meiner Jugendzeit sangen wir in unserer Kirche im Teenkreis und den Jugendgottesdiensten einen Song mit dem Text

„I will dance, I will sing to be mad for my king. Nothing, Lord, is hindering this passion in my Soul!“

(„Ich will tanzen, ich will singen um für meinen König verrückt zu sein. Nichts, Herr, steht meiner Leidenschaft im Weg!“). Ich liebte diesen Song. Aber weißt du was? Der Song ist, wie leider so viele Worshipsongs in diese Richtung ein Song, der für mich heuchlerisch rüber kommt. Weiterlesen „Kinder – die eigentlich wahren Worshipper“

Urlaub – die Zeit des frühen Aufstehens

Urlaub – die Zeit des frühen Aufstehens

Vor wenigen Tagen kamen wir aus unserem Urlaub zurück.
„Urlaub“. Wenn man dieses Wort hört, hat man meist Meer, Sonne, Strand und Freiheit im Kopf. Ungebunden, ohne Termine. Man braucht keine Uhr. Keinen Terminplan. Man macht, was man möchte und vor allem: Man schläft aus!

Ich bin langsam in der Phase meines Mama-Seins angekommen, wo ich nach und nach realistisch werde und zumindest bei einem Großteil der genannten Begriffe und Vorstellungen verstanden habe, dass sie nicht mehr zutreffen. Weiterlesen „Urlaub – die Zeit des frühen Aufstehens“

Immanuel Kant und das Commitment

Immanuel Kant und das Commitment

Ich liebe Worship. Schon immer.
Und ich liebe es, mich einzubringen, aktiv zu sein, Dinge zu verändern und einen Beitrag zu leisten.
Auch schon immer. So bin ich.

Als ich Teeanger war, probierte ich mich in vielen Dingen aus: Ich moderierte eine wöchentliche Nachmittagssendung beim lokalen Radiosender, sang in der Band meiner Kirche, half bei Kinderbibelwochen mit, spielte Basketball…die Pallette war bunt gemischt.

Aber bunt gemischt waren auch oft meine Emotionen. Und so reagierte ich oft emotional.
An sich ist es nicht verkehrt, emotional zu sein, Gefühle zu haben und diese zu zeigen. Problematisch war und ist es dann, wenn meine Emotionen meine Reaktionen, mein Handeln und meine Haltung komplett übernehmen und bestimmen. Emotionen können einen wie fremdsteuern und das kann blöde Folgen haben. Nicht nur für einen selbst, sondern vor allem für andere.
Weiterlesen „Immanuel Kant und das Commitment“

„Einfach mal die Klappe halten“ oder „Ich will nen Keks und ein Baby und zwar sofort!“

„Einfach mal die Klappe halten“ oder „Ich will nen Keks und ein Baby und zwar sofort!“

Meine Tochter liebt Kekse. Und Schokolade. Und Eis.

Wen wundert es – bei DEN Eltern;)
Und auch sonst hat sie viel von meinem Mann und mir übernommen: Sie weiß, was sie will. Sie ist energisch und sie bleibt dran, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Das kann manchmal ganz schön nerven. Vor allem, wenn es eben um Eis oder Kekse oder Schokolade geht. Hat man einmal erwähnt, dass es eventuell SPÄTER einen Keks gibt, kann man kurz danach sein eigenes Wort nicht mehr verstehen, weil es übertönt wird von „Tetse! Teeetsseeeee! Tetse! Mamaaaa Tetseee!“ Der Fokus meiner Tochter ist auf „Tetse“ „= KEKSE“ eingestellt und nichts und niemand kann sie ablenken. Selbst wenn ich ihr in Ruhe erklären möchte, dass ich etwas anderes für sie vorbereitet habe, bis es den Keks gibt – Sie will es nicht hören.
Während ich mich vor Kurzem darüber aufregte musste ich schmunzeln….die Situation kommt mir sehr bekannt vor.  Weiterlesen „„Einfach mal die Klappe halten“ oder „Ich will nen Keks und ein Baby und zwar sofort!““