Was Fußballer und moderne Ritter gemeinsam haben

Was Fußballer und moderne Ritter gemeinsam haben

Wusstest du, dass das Leben ein Kampf ist?
Wahrscheinlich hast du es schon selbst oft erlebt. Hast gekämpft mit deinen Gedanken, Gefühlen oder gegen Verruf, Krankheit oder Verletzungen…
Das Leben ist tatsächlich oft ein Kampf aber gleichzeitig habe ich eine gute Nachricht: Der Kampf ist mit Gott bereits gewonnen.
Leider vergessen wir das oft und sind so mit dem Überleben beschäftigt, dass wir ganz vergessen, für diesen Kampf mit Gottes Equipment ausgestattet zu werden…wir leben unser Leben, das sich auf einem Kampffeld befindet, und stolzieren ganz gemütlich darüber. Mit unseren Highheels, dem schönsten Outfit und dem breitesten Lächeln. Und dann…BAM haut es uns um. Dabei gibt es einen wichtigen und guten Rat für uns:

Greift zu all den Waffen, die Gott für euch bereithält, zieht seine Rüstung an! Dann könnt ihr alle heimtückischen Anschläge des Teufels abwehren. Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben. Darum nehmt all die Waffen, die Gott euch gibt! Nur gut gerüstet könnt ihr den Mächten des Bösen widerstehen, wenn es zum Kampf kommt. Nur so könnt ihr das Feld behaupten und den Sieg erringen. Bleibt standhaft! Die Wahrheit ist euer Gürtel und Gerechtigkeit euer Brustpanzer. Macht euch bereit, die rettende Botschaft zu verkünden, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat. Verteidigt euch mit dem Schild des Glaubens, an dem die Brandpfeile des Teufels wirkungslos abprallen. Die Gewissheit, dass euch Jesus Christus gerettet hat, ist euer Helm, der euch schützt. Und nehmt das Wort Gottes. Es ist das Schwert, das euch sein Geist gibt. (Die Bibel. Epheser 6,11-17)

Die Bibel zeigt immer wieder auf, wie Gott ist und wie sein Feind arbeitet. Und weißt du was, ich habe das Gefühl, dass wir es uns oft sehr bequem machen.
Die Bibel verstaubt im Regal, weil wir sie selbst nicht mehr lesen. Der Pastor erzählt uns ja am Sonntag was drin steht.
Wir sind sonntags ermutigt, gehen nachhause und vielleicht erinnern wir uns an ein paar Details, aber dann sind wir überrascht, wenn es in unserem Leben plötzlich schlecht läuft und wir fragen uns: Wo ist denn Gott?
Und wir beten einmal, vielleicht zweimal. Vielleicht gehen wir auch einfach nur zum Gebets-Team oder zum Pfarrer unserer Kirche und bitten um Gebet und Segen… dazu sind sie ja da und dann warten wir, bis etwas passiert.

Passiert was: Super. Ein kleiner Freudensprung und fertig. Gott ist gut.
Vielleicht rufen wir ein DANKE, GOTT! Und erinnern uns später mal wieder dran.

Passiert nix: „Wo ist denn dieser Gott? Gibt es ihn überhaupt?“ und wir fangen an zu zweifeln.

Soll ich dir was verraten?
Gebet wird oft auch als „Waffe“ beschrieben und zum Glauben gehört weit aus mehr, als sich ein paar Predigten anzuhören oder an Weihnachten in die Kirche zu gehen.
Glauben ist oft Kampf.

Und in einen Kampf sollte man nicht untrainiert ziehen.
Und zum Training gehört es, nicht nur sich selbst vorzubereiten, in dem man körperlich und geistig fit ist – es gehört auch dazu, den Gegner und seine Kampftaktik zu studieren.

Eine Fußballmanschaft, die sich auf ein Turnier vorbereitet, die trainiert nicht einfach ein bisschen. Es bringt nichts, sich beim Training hinzusetzen, sich anzuhören, was theoretisch geht und dann nachhause zu gehen. Die Fußballer trainieren, sie gehen körperlich an ihre Grenzen. Sie kennen sich und ihren Körper. Sie trainieren Kondition aber noch etwas:

Sie schauen sich den Gegner an. Was ist ihre Taktik? Welcher Spieler ist stark im Mittelfeld, wer schießt statistisch gesehen die meisten Elfer ins linke untere Eck?

Je besser man den Gegner kennt, desto besser kann man ihn angreifen und sich auch verteidigen.

Jetzt verrate ich dir schon mal eine Taktik vom Feind (manche Nennen ihn „Teufel“, „Durcheinanderbringer“, „Diavolo“ oder auch „Satan“ – ich nenne ihn einfach Feind – denn das ist er für mich.)

In der Bibel, im Buch Johannes, Kapitel 10 Vers 10 sagt Jesus, dass der Feind kommt um zu stehlen, zu töten und zu zerstören.

Der Feind kommt nicht mit einem KO Schlag und tötet dich sofort.

Er beginnt mit etwas Hinterlistigem: Er stiehlt erstmal etwas.

Was? Das kommt ganz darauf an, was du ihm schön ungeschützt präsentierst und nicht im Auge behältst!

Wenn wir wissen, dass er in erster Linie im Sinn hat, dich von Gott fernzuhalten, und deine Beziehung zu ihm zu zerstören, dann setzt er daran, die Kommunikation anzugreifen.

Wie ist das in der Ehe? Wann hört man auf, miteinander zu reden?

Wenn man verletzt ist, wenn man Geheimnisse hat, vor allem aber, wenn das Vertrauen weg ist. Stattdessen sind Zweifel da und Lügen.

Und genau da beginnt es bei uns.

Etwas läuft im Leben nicht mehr und wir hoffen auf schnelle Resultate….nix passiert?! Wir zweifeln. Wir sind ungeduldig. Wir vertrauen nicht mehr darauf, dass Gott uns IMMER liebt und das BESTE für uns möchte – auch wenn es für uns anders aussieht und wir verkriechen uns. Wir verschränken die Arme. Wir resignieren….und kommunizieren nicht mehr mit ihm.

Und der Feind hat gewonnen. Zweifel wurden gesät, Verletzung und vielleicht sogar Wut geerntet. Der Glaube getötet und die Hoffnung und Kommunikation zerstört.

Und wir machen alleine weiter. Wir legen die Kampfrüstung ab.

Das Schild des Glaubens liegt am Boden. Ich bin angreifbar. Die Pfeile des Zweifels können mich jetzt mit voller Wucht treffen. Der Helm des Heils…:“mh….liebt mich dieser Gott überhaupt noch? ich weiß nicht….“
Wir legen den Helm ab.
Der Gürtel der Wahrheit? „Was ist die Wahrheit? Ich weiß es nicht. Ich kenne mich nicht mehr aus!“ und der Gürtel, die Wahrheiten Gottes über uns, über unser Leben, über sich – die Warheiten die alles zusammenhalten – sie fallen von uns ab.

Der Brustpanzer der Gerechtigkeit: Unsere plötzlichen Zweifel fragen: „Gerecht durch Glauben? Ich glaub nicht mehr. Also ab damit.“

Und schon bin ich das perfekte Opfer….

Aber weißt du was?

HEUTE kannst du wieder aufstehen und dich dazu entscheiden, diese Rüstung wieder anzuziehen und zu glauben!

Überlege dir: Welchen Teil der Rüstung legst du zuerst ab, wenn es schwierig wird?

Ist es das Schild des Glaubens? (Glaubst du noch, dass Gott an deiner Seite ist und dich liebt?)

Der Helm des Heils? (Bist du dir der Liebe und Annahme Gottes und seiner Sündenvergebung noch bewusst?)

Der Gürtel der Wahrheit oder der Brustpanzer der Gerechtigkeit?

Hast du das Schwert des Geistes noch in der Hand? Oder liegt es schon am Boden?

Ich möchte dich ermutigen: Prüfe dein Herz und beginne, die Rüstung wieder an zuziehen. Ein wichtiger Anfang kann sein, die Bibel wieder selbst in die Hand zu nehmen und darin zu lesen. Gott durch seinen Geist reden zu lassen, dir Verse zu notieren, die die Wahrheiten Gottes über dich wieder ausdrücken. Und dann mit diesem Bewusstsein, wieder neu aufzustehen und die Zweifel und schlechten Gedanken über dich selbst abzuwehren.

Hier ist eine kleine Auswahl an Versen, die mir dabei helfen:
„Ich habe euch schon immer geliebt, darum bin ich euch stets mit Güte begegnet. Ich baue dich wieder auf.“ (Jeremia 31,3-4)

„Ob ich sitze oder stehe – du weißt es, aus der Ferne erkennst du, was ich denke. Ob ich gehe oder liege – du siehst mich, mein ganzes Leben ist dir vertraut. Schon bevor ich rede, weißt du was ich sagen will. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine schützende Hand über mir.“ (Psalm 139,1-5)

„Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.“ (Jesaja 43,1)

„Ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab!“ (Hebräer 13,5)

„Der Herr wird nicht zulassen, dass du fällst; er, dein Beschützer schläft nicht.“ (Psalm 121,3)

Am besten schnappst du dir selbst eine Bibel und beginnst bei den Psalmen – da stehen viele gute Wahrheiten drin! Und dann: Ab in den Kampf:)

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