Schlagwort: Nachdenken

Von verfaulten Äpfeln

Von verfaulten Äpfeln

Vor Kurzem ging ich in der Dachsteinregion im Schnee spazieren und stieß auf diese zwei Apfelbäume.

Sie waren noch voller Äpfel und der Boden war übersät von verfaulten Früchten. Der schmelzende Schnee hatte sie ans Licht gebracht. Ich blieb eine Zeit stehen und dachte nach: Wie oft versäumen wir es in unserem Leben zu erkennen, dass die „Ernte“ schon längst reif ist?

Vielleicht warten wir auf einen perfekten Zeitpunkt oder wir denken gar nicht erst darüber nach, ob schon was gewachsen ist. Und jammern dann, dass sich nichts in unserem Leben verändert oder tut. Wir suchen nach dem Sinn von dem was wir tun, warten, wollen „Früchte“ sehen und versäumen es, genau hin zuschauen und die Früchte die schon lange da sind, zu ernten und zu genießen, bevor wir weiter aussäen. Manche sind so sehr mit säen und Pflanzen beschäftigt, dass sie vergessen auch zu genießen was bereits gewachsen ist?! Sie lassen ihre Früchte, ihre Erzeugnisse, ihre Gaben, ihr Potential verfaulen…?! Mühsam geht es immer weiter oder man resigniert „es hat ja doch keinen Wert!“

Aber was, wenn doch?! Was, wenn du aufstehst und mal überprüfst, was aus alle dem geworden ist, was du investiert hast? Aus deinen Gebeten, deinen Gesprächen, deinen Ratschlägen, deinen Liebesbeweisen, deinem Investment, deinen schlaflosen Nächten in denen du gebetet oder gearbeitet hast? Es war sicher nicht umsonst und wird es auch nicht sein! Wer säht, wird ernten! Es ist ein Prinzip-ein Gutes:)

Schau an, was schon alles gewachsen und gelungen ist in deinem Leben, teile es, freue dich daran, sei dankbar dafür und dann säe dadurch weiter aus! Es wird Frucht bringen! Die du auch genießen darfst!

Und vielleicht ist heute der perfekte Tag um einer Person Danke zu sagen oder ihr zu helfen: ihr zu sagen wo sie gesät hat und nun Fürchte betrachten kann! Vielleicht hat jemand Anteil an etwas Gutem in deinem Leben? Weil die Person für dich da war, dich ermutigt hat, dich gefördert hat, dir geholfen hat?!

Du bist ein Produkt einer Aussaat und du selbst hast Einfluss und säst durch dein Sein, dein Handeln, dein Beten- schau hin! Lass es nicht verfaulen! Genieße es und dann geht’s weiter:)

Zeit für die Vertrauensfrage

Zeit für die Vertrauensfrage

„Deshalb seid wachsam und haltet euch bereit! Denn ihr wisst nicht, wann euer Herr kommen wird. Eins ist euch doch klar: Wenn der Hausherr wüsste, wann ein Dieb bei ihm einbrechen will, würde er wach bleiben und sich vor dem Einbrecher schützen. Seid also zu jeder Zeit bereit, denn der Menschensohn wird gerade dann kommen, wenn ihr am wenigsten damit rechnet!« Die Bibel. Matthäus 24,42

Es geht drunter und drüber. In den Kirchen. In der Politik. In Deutschland. In Amerika – es scheint: Überall auf der Welt.
Vor wenigen Tagen brach die sogenannte „Ampel-Koalition“ in Deutschland auseinander – Minister bekamen ihre Entlassurkunde, andere wurden neu ins Amt berufen. Einer verließ seine Partei…Der Wahlkampf ist innerhalb weniger Stunden eröffnet, der Ton wird harsch. Eines der größten Themen dabei war aber, dass der Bundeskanzler ankündigte, im Januar die Vertrauensfrage im deutschen Bundestag stellen zu wollen, mit der Möglichkeit, dass danach Neuwahlen stattfinden.
Warum erst im Januar?“. Diese Frage hallte aus allen möglichen Richtungen. Die Regierung sei unzumutbar, das Vertrauen sei bereits erschüttert und man müsse schnellstmöglich Neuwahlen ermöglichen – so die Meinung verschiedener Politiker und Parteien – vor allem von der Opposition.
Tja, warum erst im Januar die Vertrauensfrage? – Die Antwort von Scholz: Es sollen noch schnellstmöglich Gesetze und Vorhaben umgesetzt werden, bevor die Vertrauensfrage gestellt und somit die Möglichkeit der Umsetzung vermutlich nicht mehr gegeben ist.

Das hat mich nachdenklich gestimmt…Für uns als Christen gibt es von Jesus persönlich einen klaren Auftrag: Wir sollen bis „ans Ende der Welt“ gehen, Menschen dazu aufrufen bzw. ermutigen, Jesus nachzufolgen, sie taufen und sie lehren, was Jesus seinen Jüngern beigebracht hat (Matthäus 28,20).
Man könnte auch ganz einfach sagen: Wenn wir Jesus vertrauen und an ihn glauben, bekommen wir den Herzschlag dafür, anderen Menschen von diesem Jesus zu erzählen und ihn ihnen vorzustellen. Damit ER ihnen die Vertrauensfrage stellen kann: „Vertraust du mir? – Dann folge mir nach!“
Gleichzeitig wird, so glauben wir Christen, irgendwann dieser Jesus – Gott selbst, UNS die Vertrauensfrage stellen im Sinne von: „Was hast du mit dem gemacht, was ich dir anvertraut habe? Mit den Menschen? Mit deinen Gaben? Hast du sie gut eingesetzt in deinem Leben?“
Und wir?– lassen uns Zeit. Wir haben sie ja! Oder nicht?
Woher wissen wir denn, wann unsere Zeit abgelaufen ist? Wann WIR dieser Welt adieu sagen oder wann Jesus selbst wieder kommt und das hier alles ein Ende hat? Woher wissen wir, wann er uns ganz direkt diese letzte Vertrauensfrage stellt?
Wenn wir könnten – welche Zeit würden wir anberaumen, damit wir noch schnellstmöglich unseren Auftrag ausführen könnten? Damit diese Freunde, Nachbarn, Verwandten nicht das zeitliche segnen, sondern sie vom Zeitlichen gesegnet werden – in der Ewigkeit?


„Deshalb seid wachsam und haltet euch bereit! Denn ihr wisst nicht, wann euer Herr kommen wird. Eins ist euch doch klar: Wenn der Hausherr wüsste, wann ein Dieb bei ihm einbrechen will, würde er wach bleiben und sich vor dem Einbrecher schützen. Seid also zu jeder Zeit bereit, denn der Menschensohn wird gerade dann kommen, wenn ihr am wenigsten damit rechnet!« Die Bibel. Matthäus 24,42

Unser Bundeskanzler kann laut Gesetz selbst entscheiden, ob- und WANN er die Vertrauensfrage stellt. Er kann die Zeit selbst entsprechend einplanen und jetzt wird sie knapp: „Ich möchte noch so viel wie möglich umsetzen, bevor die Vertrauensfrage gestellt wird.“
Das sollte auch unser Wunsch sein – ganz ohne das Wissen, WANN es so weit ist.
Ich wünsche mir und dir, dass wir uns bewusst machen: Die Zeit rennt. Die Zeichen der Zeit zeigen es. Es könnte nächste Woche so weit sein. Es könnte Morgen so weit sein…sind wir bereit? Und was antworten wir auf diese letzte Frage, die Jesus uns einmal stellen wird? Die letzte Vertrauensfrage!?

Vom Suchen und Halten

Vom Suchen und Halten

Suche!
Suche die Stille um das Laute in dir zu finden!
Suche das Chaos um dann neue Ordnung zu schaffen!
Suche die Wunde um Heilung zu empfangen!
Suche den Schmerz um zu spüren!
Suche die Konfrontation um Frieden zu erfahren!
Suche den Konflikt um weiter zu kommen!
Suche den Sturm um zu erleben, wie sich dessen Stillung anfühlt!
Suche die Fragen um Antworten zu erhalten!

Um zu Suchen musst du halten!
Halt inne – um dann auszuhalten!
Halte die Anspannung – um die Entspannung zu spüren.
Halte fest – um wieder hochgezogen zu werden.

Das Chaos in dir wird sich erst dann ordnen, wenn du dich auf die Suche danach begibst, genau hinschaust und dann Stück für Stück zu sortieren. Wie gut, dass ich darin nicht alleine bin!

„Wer sucht, der wird finden!“
„Kommt her alle, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken!“

Jesus.


Mama-Sein – ein (Fulltime) JOB?

Mama-Sein – ein (Fulltime) JOB?

Kennst du den Satz „Mama-Sein ist ein Fulltime job!“?
Dieser Satz hat viel in mir ausgelöst.
Also setzte ich mich hin und versuchte, das, was in mir passierte zu ordnen!

Also:
Das Wort „JOB“ hat mich in diesem Kontext am meisten irritiert.
Was ist ein Job?
– Ein Job ist für mich eine Aufgabe, die ich tue, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen.
oder es ist etwas, was mir aufgetragen wird.
– Ich KANN dafür eine Leidenschaft haben, muss es aber nicht zwingend.
– Ein JOB muss getan werden, weil es bestimmte Rahmenbedingungen und Abmachungen gibt, die diesen Auftrag klar definieren.
– Es ist etwas, wofür man eine Entlohnung bekommt – meist in Form von Geld.

Tatsächlich kann ich mich selten erinnern, dass jemand, der aus Leidenschaft und mit Liebe etwas tut, sagt: „Das ist mein Job“– meist ist es genau dann der Fall, dass jemand sagt: „Das ist nicht einfach nur mein Job! Ich LIEBE, was ich tue!“ oder „Das ist mein Leben!“. Das sind meist Menschen, die eine „Extrameile“ gehen – mehr tun als von ihnen erwartet wird, mehr geben, als der Arbeitsvertrag offiziell möchte. Weil Liebe und Erfüllung dahinter steckt. Daher habe ich den Eindruck, dass „JOB“ meist dem entgegengesetzt wird, was man aus Leidenschaft oder Liebe tut.

Weiterlesen „Mama-Sein – ein (Fulltime) JOB?“
Wohin?

Wohin?

Sie trugen dich schon lange
den ganzen Weg bis hierher
und jetzt spürst du die Müdigkeit,
deine Füße sind schwer
und du fragst dich hat sich der Weg gelohnt?
War es weise zu gehn?
Denn hier, wo du gerade stehst, kannst du den Gipfel nicht sehn.
Sondern nur steile Wände und Steine vor dir
deren Anblick dir noch die letzte Kraft rauben.
Es scheint zu schwer.

Dein Blick geht zurück
und du siehst die Strecke,
Ein ganzes Stück,
das du schon gelaufen bist.
Und du bleibst stehen und schaust nach hinten und fragst dich, ob das jetzt alles ist.
Ob es besser ist wieder umzudrehn
Besser ist, den bekannten Weg zu gehen.
Das zu tun was du damals gut kanntest,
Weil die Umgebung vertraut war und du dich in allem Sicher fühltest.

Dein Blick: Wieder nach vorn,
Mit der Frage wie lange es noch dauert, bis endlich neues Land in Sicht ist
Bis du sagen kannst, dass das hier der Platz ist an dem du angekommen bist.

Was gibt dir Kraft?
Der Blick zurück mit der Entscheidung umzukehren
oder der Blick nach vorne mit der Neugier welche Aussicht auf dich wartet?

Bist du motiviert genug, neue Perspektiven erreichen zu wollen oder zu müde von alledem?
Wo stehst du und was ist dein Antrieb? Bleib nicht zu lange stehen.
Entscheide dich für den Weg weiter oder zurück und dann

gehe mit Entschlossenheit!