Autor: Desirée Rosemann

Das Dort im Damals und das Hier im Jetzt

Das Dort im Damals und das Hier im Jetzt

Geschrieben im März 2014. 

Wir waren gerade erste wenige Wochen in Kapstadt, wo wir für mehrere Monate in einer Kirche ehrenamtlich arbeiteten und vor allem in Townships tätig waren.
Auch heute, nachdem wir seit 4 1/2 Jahren an einem neuen Ort leben, kenne ich diese Gedanken immer wieder. Damals, zum Zeitpunkt des Verfassens, mit Blick auf Freiburg. Heute mit Blick auf Kapstadt.

Nicht allein – und doch einsam.

Nicht traurig – aber auch nicht fröhlich.

Viele neue Eindrücke, viele neue Menschen.

Und doch hänge ich am Alten fest.

Genug Gründe um glücklich zu sein.

Mehr Gründe um traurig zu sein?

Auf jeden Fall genug Gründe um dankbar zu sein!

Jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde.

Dankbar für die Menschen von Damals.

Dankbar für die Menschen von Heute.

Dankbar für das was war, dankbar für das was ist.

Das Hier ist da, das Jetzt wartet

Zu oft wird es nicht wahrgenommen weil das „Damals“ und das „Dort“ brüllt.

Wie ein Löwe brüllt es in meinem Kopf um nicht in Vergessenheit zu geraten.

Ich war glücklich.

Das „Dort“ zerrt an dir. Wie ein Kind, das nicht zurückgelassen werden möchte.

Oder zerre ich am „Dort“ um mich wie ein Kind zu fühlen?

Zerre ich am „Dort“ um nicht zurück gelassen zu werden?

„Komm und erlebe mich“ ruft das „Jetzt“ entgegen. Es wartet.

Geduldig. Friedlich und trotzdem in Eile.

Gleich ist er vorbei. Der Moment. Das Hier. Das Jetzt.

Die 10 Gebote vs. die 10 Geschenke

Die 10 Gebote vs. die 10 Geschenke

Ein paar Gedanken, die mir beim Lesen der 10 Gebote in den Sinn kamen:
Die Gebote Gottes an sein Volk waren nicht einfach Regeln, die umzusetzen waren.
Sie waren ein Zeichen!
Sie waren ein Abkommen.
Sie waren ein Vertrag.
Dabei ging es aber nicht darum, ihn zu erfüllen.
Jesus sagte, das wichtigste Gebot sei „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deiner Kraft“ und das zweiwichtigste „Liebe deinen nächsten, wie dich selbst.“ (Matthäus 22,34-40)

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Zerrissen

Zerrissen

Wie kann man in dieser Welt leben und dabei das Leid ignorieren?
Wie kann man das Leid in dieser Welt sehen, ohne daran zu zerbrechen?
Wie kann man sich danach sehnen, das Herz Gottes zu spüren
und dabei das Herz gleichzeitig schützen, damit es nicht zerschmettert wird?
Wie kann man die Last, die man bei all dem Leid im Inneren verspürt durch Gebet bei Gott abgeben
ohne zu denken, dass man es sich damit wieder zu leicht macht?
Wie kann man diese Welt lieben, wenn man mit all der schönen Natur, den liebevollen Menschen und den Wundern
auch die Zerbrochenheit, die hasserfüllten Menschen und die Zerstörung dieser Wunder betrachtet?
Wie kann ich mein Leben genießen und wertschätzen und gleichzeitig wissen, dass es Menschen gibt, die missbraucht, gefoltert, vernachlässigt, misshandelt und getötet werden?
Wie kann ich mitleiden ohne Dankbarkeit zu verlieren?
Wie kann ich dieses Leben lieben, das mir geschenkt wurde ohne schlechtes Gewissen?
Und wie kann ich gleichzeitig das schwere und kaputte Leben anderer sehen, ohne mich zu vergessen?
Wie sind die Nachrichten zu ertragen?
Wie kann ich hinsehen und doch nicht danach die Augen wieder für lange Zeit verschließen, weil es so weh tut?
Ist es möglich?
Gibt es Grenzen?
Grenzen für unser Ertragen, für unsere Trauer, für unser Mitleid?
Ich weiß es nicht.
Ich spüre es gerade nicht.
Alles was ich weiß, ist dass ich spüren will.
Ich will spüren, wie es sein wird,
ich will hoffen und glauben, dass es einen Tag geben wird, an dem all das vorbei ist.
Dass es eine Welt geben wird, in der Kinder Kinder sein dürfen – unbeschwert, angstfrei und unangetastet.
Dass es ein Leben geben wird, das nicht endet und das man nicht enden möchte – weil es wundervoll ist.
Ohne Tränen. Ohne Leid. Ohne Schmerz. Ohne Angst.
Ich entscheide mich zu hoffen. 
Ich entscheide mich zu glauben.
Ich entscheide mich hinzusehen um dann die Augen zu schließen.
Im Gebet. 
Um alles, was nicht mehr zu (er)tragen ist, abzugeben an den, der zwar noch mehr leidet, noch mehr trauert und noch mehr Schmerz empfindet als ich es tue,
der aber die vollkommene Liebe ist.
Und die vollkommene Liebe vertreibt jede Furcht.
Die vollkommene Liebe erträgt alles.
Die vollkommene Liebe ist sanftmütig.
Die vollkommene Liebe eifert nicht.
Die vollkommene Liebe ist ewig und hält aus – denn die vollkommene Liebe hat den Ewigkeitsblick.
„Risotto“ oder: „Erinnerungen schaffen“

„Risotto“ oder: „Erinnerungen schaffen“

Kennst du das, dass du bei bestimmten Gerüchen oder sogar Geschmäckern innerlich an bestimmte Situationen erinnert wirst und dann sogar die damit verbundenen Gefühle wieder aufploppen?
Bei mir ist das zum Beispiel bei Risotto so.
Wenn ich am Esstisch sitze, der Duft mir in die Nase steigt und spätestens wenn ich die frischen Tomaten, den Parmesan und den bissfesten Reis auf der Zunge schmecke, bin ich wieder 9 Jahre alt und sitze gedanklich bei meiner Nonna in ihrer kleinen Küche in einem kleinen italienischen Dorf in Piemont. Ich höre sie reden, ich spüre die Wärme der Sonne und freue mich plötzlich wieder auf den Nachmittag am See. Alte Gefühle kommen wieder hoch und es sind schöne Gefühle und wunderbare Erinnerungen. Obwohl ich schon seit langer Zeit nicht mehr dort war und obwohl meine Nonna bereits vor vielen Jahren gestorben ist, wird das alles wieder lebendig.

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Gott steckt im Detail

Gott steckt im Detail

Ich lese gerade die Bibel.

Das ist vielleicht jetzt kein besonderes Thema für dich. Für mich schon, denn ich lese gerade die Bibel von vorne bis hinten – in 30 Tagen. Das bedeutet, 40 Kapitel pro Tag. Ich habe das vor fünf Jahren schon mal gemacht und in diesem Jahr hatte ich es mir noch einmal vorgenommen. Das Spannende dabei ist: Durch die Corona-Krise habe ich die Vormittage nicht mehr frei – so wie ursprünglich geplant. Meine Tochter kann nicht in den Kindergarten und so musste ich für mich ganz bewusst nochmal entscheiden, ob ich es wirklich durchziehe. Das war gut so, denn ich entschied mich dadurch, OHNE DRUCK einfach zu probieren, wie viel ich pro Tag schaffe. Ich ging es locker an und bat Gott ganz bewusst, WIRKLICH durch alles, was ich lese, zu mir zu sprechen. Ich wollte nicht, dass es eine To-Do-Liste zum Abhaken wird. Ich wollte diese Zeit nutzen um Gott neu reden zu lassen. Weiterlesen „Gott steckt im Detail“

Mutter-Tag oder „Lebens-Tag“

Mutter-Tag oder „Lebens-Tag“

Heute ist Muttertag.
Es ist der Tag, an dem der Floristik-Markt aufblüht, die süßesten Worte handbemalte Zettel verzieren und der Tag, an dem Mamas (und ihre Familien) wieder einen Grund haben, ihre Diät-Pläne über Bord zu werfen.

Es ist der Tag, an dem den erwachsenen Kindern bewusst wird, was ihre Mutter alles geleistet hat und wofür sie dankbar sind. Weiterlesen „Mutter-Tag oder „Lebens-Tag““

Die „gut gemeinten Ratschlägen“ von Merkel, Söder und…Gott

Die „gut gemeinten Ratschlägen“ von Merkel, Söder und…Gott

Seit drei Wochen herrscht das sogenannte „Kontaktverbot“ in Deutschland. Obwohl „herrschen“ würde ich das nicht nennen. Sagen wir: Die Politik wollte Führung übernehmen, das Beste für das Volk und die Menschheit schützen und hat dafür „Regeln“ aufgestellt, die aber für manche Menschen nach bereits wenigen Tagen eher als „gute Ratschläge“ gesehen wurden. Manche hielten sich an gar nichts, andere halten sich bisher an alle Regeln, einige suchen Kompromisse und eigene Lösungen.

Ich gebe zu: Ich bin ein Mensch, der sich gerne an Regeln hält. Weiterlesen „Die „gut gemeinten Ratschlägen“ von Merkel, Söder und…Gott“

„Mein Leben, eine Geschichte“ oder „Are you ready?“

„Mein Leben, eine Geschichte“ oder „Are you ready?“

Mein Leben
Eine Geschichte.
Eine Geschichte die von Anbeginn der Zeit mit Feder und Tinte geschrieben wurde.
Geschrieben und erdacht vom Meister aller Schriftsteller,
von ihm- dem Schöpfer aller Kreaturen.

Es ist ein Buch dessen Seiten noch weiß warn,
dessen Inhalt noch frei war und dessen Ende bereits geschrieben ist.

Die ersten Kapitel sind fesselnd und spannend manchmal fast zu belebend
das Herz schlägt beim Lesen der Worte- ich spüre es beben. Weiterlesen „„Mein Leben, eine Geschichte“ oder „Are you ready?““

Gehörtraining

Gehörtraining

In meinem letzten Post habe ich ja kurz angekündigt, dass ich beim nächsten Mal auf das Thema „Gottes Stimme hören“ bzw. „hörendes Gebet“ eingehen möchte.
Tatsächlich glaube ich, dass es mehr als denn je dran ist, sich darum zu bemühen, Gottes Stimme besser hören und vor allem von anderen „Stimmen“ unterscheiden zu können.
Warum? Weil ich glaube, dass es mehr als je zuvor Ermutigung, Liebe und Gottes Führung braucht.
Viele kennen Begriffe wie „Apokalypse“ oder „Endzeit“. Es gibt zahlreiche Hollywood Produktionen, die sich mit diesem Thema auseinander setzen. Entweder drohen Kometen die Erde zu zerstören, Aliens nehmen die Erde ein oder Umweltkatastrophen führen zum Ende der Welt. Interessanter Weise entstammen diese „verrückten“ Ideen aber nicht irgendwelchen genialen Drehbuchautoren, sondern sie stehen schon in der Bibel.
Okay- da steht nichts explizit von „Aliens“, die grüne Glibbermasse von sich geben aber wenn man in der Offenbarung oder in Hesekiel liest, wie die Engel beschrieben werden – dann ist das gar nicht so weit her geholt:)
Wir leben in dieser Welt, die immer wieder Umweltkatastrophen, Krankheiten, Seuchen, Kriegen und anderen Bedrohungen ausgesetzt ist. Und manche reden von der „Endzeit“, wenn sie von der jetzigen Zeit, in der wir leben, sprechen.
Die Handlungen im Buch der Offenbarung in der Bibel sind schwere Kost und nur schwer zu verstehen oder zu deuten. Daher möchte ich dich hier heute damit gar nicht überfordern.
ABER:
Wie auch immer man die Zeit jetzt theologisch deuten will: Wir stellen uns immer häufiger wichtige Fragen.
Warum leben wir?
Was ist unser Auftrag?
Was für Spuren möchte ich hinterlassen?
Gibt es einen Gott?
Haben die Heuschreckenplage in Afrika und dieser schreckliche Virus tatsächlich was mit der „Endzeit“ zu tun?
und so weiter.
Wir werden aber auch immer häufiger und intensiver davon abgehalten, uns diese Fragen zu stellen. Und wenn wir sie uns stellen, fliegen uns die Antwortmöglichkeiten auf allen Kanälen entgegen.
Auch Theologen und Geistliche werden bei diesen Fragen oft zu Rate gezogen und haben dann gute Antworten bereit.
Weißt du aber, WANN sie am besten bei diesen Fragen helfen können? Wenn sie selbst in ihrem Leben immer mehr danach streben, Gottes Stimme zu hören und IHN um die Antworten bitten.
Denn, wenn es diesen Gott gibt, der DICH geschaffen hat, dann weiß auch nur ER, warum er das getan hat. Dann weiß auch nur er, was dein Auftrag ist. Dann weiß auch nur er, was diese Zeit für uns zu bedeuten hat.
Und jetzt kommt der Clue. Aufpassen: Du kannst lernen, diese Fragen zu beantworten, weil DU lernen kannst, Gottes Stimme zu hören!
DU kannst auch Gott um Antworten bitten. Jesus sagt in der Bibel: „Trotz all eurer Bosheit wisst ihr Menschen doch, was gut für eure Kinder ist, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist schenken, die ihn darum bitten.“ (Lukas 11,13)
Der Heilige Geist wiederum kann uns Dinge klar machen, verständlich machen. WENN wir ihn darum bitten. Er ist der „Vermittler“, wenn du so willst. Denn ER ist Gott und kennt sein Herz und er kennt DEIN Herz und weiß, was du wie am besten verstehst.
Wie kann das jetzt genau passieren?
  1. DU musst für dich entscheiden, ob du Gottes Stimme durch den Heiligen Geist hören möchtest. 
  2. Drücke diesen Wunsch in einem Gebet aus.
Das ist das erste! Mein Mann sagt immer „Der Heilige Geist ist ein Gentleman!“  – er drängt dir nichts auf. Aber wenn du ihn bittest, gibt er gerne:)
Dann wird es praktisch:
ÜBE!
Du kannst
a) Einfach mal los laufen und sagen: „Gott, ich möchte deine Stimme mehr wahrnehmen. Mach mich sensibel für dein Reden!“
Persönliches Beispiel: Ich habe das vor 6 Jahren an einem Morgen gemacht. Bin losgegangen bei Sonnenaufgang und habe genau das Gebet gesprochen. Und plötzlich hatte ich ein paar Gedanken, die sich kurz darauf bestätigt haben. Ich ging zum Strand (damals lebte ich in Kapstadt) und während ich auf dem Weg dorthin war hatte ich den Gedanken: „Heute wirst du auf der linken Seite nur einen Kite-Surfer sehen!“. Normalerweise waren um diese Uhrzeit und bei DEM Wetter schon zahlreiche Kitesurfer dort. Aber genau so war es. Während ich spazieren ging und betete hatte ich den Gedanken „Du wirst auf dem Rückweg eine einsame Frau am Strand sehen. Sprich sie an!“ Ich mag es eigentlich gar nicht, einfach fremde Leute anzusprechen. Ich hoffte, mich verhört zu haben.
Aber was passierte? Als ich umkehrte, stand am Ausgang an der Dühne eine Frau und sah auf den Tafelberg gegenüber. Ich wusste, dass ich sie ansprechen sollte, wusste aber nicht was ich sagen sollte, also sagte ich nur „Good morning!“. Sie schaute mich an und wir begannen zu erzählen und redeten 30 Minuten.
Es stellte sich heraus, dass sie zum Urlaub in Kapstadt ist, eigentlich aus Johannesburg kommt und auch Christin ist.
Einige Tage später sah ich sie wieder am Strand und auch an diesem Morgen hatte ich vorher „gespürt“, dass sie wieder da sein wird. Während meines Spaziergangs hatte ich Gott meine Not geplagt: Wir hatten in diesem Monat wieder weniger Spenden bekommen und wussten nicht, wie es weiter gehen sollte. Ich traf auf meinem Heimweg wieder auf die nette Frau. Und nach kurzem Reden sagte sie: „Ich habe heute in meiner Gebetszeit den Eindruck gehabt, ich solle dir und deinem Mann diesen Umschlag geben! Seid gesegnet!“ Wir beteten und sie ging. Ich habe sie nie wieder gesehen. Im Umschlag waren rund 100 Euro…
So begann es bei mir mit dem „Sensibel werden“.
Heute spricht Gott auf unterschiedliche Weise immer wieder:
  • Visionen oder Bilder in meinen Gedanken
  • Sätze/ Worte in meinen Gedanken
  • Ideen / Blitzgedanken
  • Bibelverse die mir plötzlich in den Sinn kommen
  • durch Predigten oder etwas, was jemand zu mir sagt
  • durch die Bibel beim Lesen
  • Aktionen oder Handlungen
b) Lies die Bibel zum Überprüfen.
Um eine Stimme zu erkennen ist es hilfreich, die Person hinter der Stimme zu kennen. Nur, wenn du eine Person kennst, kannst du einschätzen, wie etwas gemeint ist und ob das, was du hörst, auch zum Herz der Person passt.
Nur bei einer Person, die ich gut kenne, kann ich besser heraushören, ob die Stimme verstellt ist oder echt.
Du kannst Gott durch die Bibel kennen lernen. Durch die Bibel können wir Gottes Herz für uns Menschen kennen lernen. Durch Jesus können wir sehen, wie Gott ist.
Und nur dann, wenn du das mehr und mehr verstehst, kannst du die Stimme Gottes auch klarer und besser verstehen.
c) Suche dir gute Freunde, an denen du „üben“ kannst
Wenn du trainieren möchtest, wie man prophetische Eindrücke zur Ermutigung bekommt, kannst du einfach jemanden, der Gott ebenfalls kennt, bitten, dir dabei zu helfen.
Beispiel: Die Worshipleiterin Jenn Johnson von Bethel hatte mich dazu mal sehr inspiriert durch ihre eigene Geschichte.
Auch sie bat einmal ein befreundetes Ehepaar, an ihnen die Gabe der Prophetie auszuprobieren. Sie wusste, dass sie es selbst gut einordnen konnten und für sich prüfen konnten.
Komischer Weise hatte sie den Eindruck, sie sollte diesem Ehepaar Wasser ins Gesicht spritzen (und das soll man mal biblisch prüfen:))
Aber die beiden ließen sich darauf ein. Sie gingen in die Küche, Jenn spritzen ihnen Wasser aus einer Schüssel ins Gesicht. Aber dann…. sprudelten plötzlich Worte aus ihrem Mund. Sie redete plötzlich davon, was Gott über das Ehepaar denkt und was er sieht. Und das Ehepaar? Brach weinend zusammen denn alles stimmte. Jenn konnte nichts davon wissen.
Was war passiert? Jenn hatte sich danach ausgestreckt, diese Gabe der Prophetie zu erhalten.
Sie hatte Gott darum gebeten, die Bibel gelesen und war mutig genug, sich jemanden zu suchen, der sie nicht verurteilte oder dadurch verunsichert wurde.
Und dann tat sich das, was Gott ihr sagte.
Genau so habe ich das dann auch gemacht. Ich habe zwar kein Wasser ins Gesicht von jemandem gespritzt, aber ich habe immer wieder Menschen, die es für sich selbst einordnen und prüfen konnten, in mein Training mit einbezogen, bis ich lernte, sensibel für Gottes Herz und seine Stimme zu werden um andere zu ermutigen.
ERMUTIGEN ist dabei der Kern! Ermutigung braucht jeder!
Also: Warum heute Abend mal statt dem TV deine inneren Ohren anmachen? Mit der Bibel in der Hand einfach mal da sitzen, Gott bitten zu reden und dann schauen was passiert?