HeartDeeds Impuls: Der schmutzige Spiegel

HeartDeeds Impuls: Der schmutzige Spiegel

Kennst du das?

Du wachst auf, gehst ins Bad, duschst und schaust danach in den Spiegel um zu sehen, wie zufrieden du heute mit dir bist.

Brust raus, Bauch rein. Zur Seite drehen. Die Männer spannen gerne noch ihre Muskeln an…

Ich ertappe mich dabei fast jeden Morgen. Nicht beim Muskelnanspannen aber beim bewerten meiner Stimmung und meines Aussehens.

Und ja, obwohl ich eine Frau bin, gibt es Tage, an denen ich in den Spiegel blicke, mich anlächle und zufrieden nicke. „So kann ich aus dem Haus!“- und das manchmal sogar ohne MakeUp.

Meistens sind es die Tage, an denen ich mich selbst im Spiegel anlächle und innerlich zufrieden bin. Man sieht es mir an, ob es mir innerlich gut geht oder ob ich gerade wieder mit ein paar Sorgen, Ängsten oder Zweifeln zu kämpfen habe.

In Genesis 1, 26 und 27 steht, dass Gott uns nach seinem „Ebenbild“ schuf.

Er nahm sich also selbst als Beispiel als er uns schuf. Ich müsste demnach also seinem Spiegelbild gleichen. Aber mal ehrlich:

Wenn mich meine Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn oder Fremde  anschauen….sehen sie da eine Spiegelung von Gott? Sehen sie da einen Glanz? Sehen sie Liebe? Sehen sie Geduld? Sehen sie Vergebung und Gnade?

Wenn mir Menschen in die Augen sehen, fühlen sie sich durch meinen Blick geliebt? Bedingungslos?

Ich bin mir nicht so sicher. Eigentlich glaube ich nicht.

Ich glaube, das Spiegelbild, das ich eigentlich sein sollte, ist ziemlich trüb, verschmutzt und verschmiert. So wie ein Spiegel, wenn er jahrelang nicht geputzt und gereinigt wurde, ist auch oft unser göttliches Spiegelbild trüb und blind geworden. Zu viele Zweifel haben das Spiegelbild verschmutzt, zu viele Vergleiche mit anderen Menschen haben es verschmiert, zu viele Verurteilungen haben ihre Fingerabdrücke darauf hinterlassen.

Das geniale ist aber, dass unser Spiegelbild nicht so bleiben muss. Ich bin dankbar, dass Jesus uns anbietet, unser göttliches Abbild wieder herzustellen, den Spiegel zu reinigen von Schmiere, von Abdrücken und von Blindheit. Alles was ich dazu tun muss, ist zu sagen: „Alles klar. Dann mach mich bitte sauber!“ und er steht bereit mit seinem Lederlappen, klarem Wasser und einem Lächeln.

Und dann liegt es an mir, was ich sehen will, wenn ich den Spiegel blicke und es liegt an mir, ob ich den Spiegel ein trübes Bild wiederspiegeln lasse oder ob Gott die Erlaubnis hat durch mich zu strahlen und zu reflektieren.

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