Monat: April 2025

Gute Zeiten, Schlechte Zeiten

Gute Zeiten, Schlechte Zeiten

„Ich seh in dein Herz, sehe Gute Zeiten, schlechte Zeiten“…unglaublich, dass dieser Titelsong mir gleich mal in die Erinnerung kommt, wenn ich diese vier Wörter eingebe, dabei habe ich diese Serie in den 90ern kaum geschaut…trotzdem passt die Zeile extrem gut zu dem, was mich derzeit beschäftigt.
Freunde von uns sind derzeit im Urlaub. In Südafrika. In Kapstadt.
Wer schon länger zu meiner Leserschaft gehört weiß, dass Kapstadt für zwei Jahre meine „Heimat“ war und ich seit dem einen Teil meines Herzens dort gelassen habe. Ich lebe nun seit 9 Jahren in Bayern, direkt an der österreichischen Grenze und ich habe einige Freunde und Bekannte, in die in der Zwischenzeit Südafrika besucht haben. Aber in den letzten Tagen und Wochen, in denen ich die Status-Bilder unserer Freunde täglich sehe, ist es anders als sonst: Ich habe wieder „Heimweh“. Ich sehe die Menschen auf den Bildern, den Tafelberg, an einem Sonntag sogar meine ehemalige church – und Erinnerungen kommen hoch. Heute sind unsere Freunde an ihrer letzten Unterkunft nach ihrem Roadtrip angekommen und es stellt sich heraus, dass das Hotel gerade mal zwei Straßen neben einer unserer „Zuhause“ von damals liegt. „Kannst du mich noch einmal mit an den Strand nehmen?“ habe ich heute meiner Freundin geschrieben, „da habe ich jeden Morgen meine Zeit mit Gott verbracht!„. Seit Tagen kämpfe ich wieder mit den (falschen) Gedanken: „DAMALS, in Südafrika, war alles besser!“ Ich hatte Gedanken wie „Die Menschen dort sind dankbarer. Sie schätzen das Leben und das, was man tut, mehr. Sie sind wertschätzender. Höflicher. Hier ist ALLES blöd. ALLE Menschen sind undankbar. ALLE erwarten zu viel. Für ALLE bist du der Depp vom Dienst. ALLE haben ZU VIEL Erwartungen…Ja, FRÜHER, DORT war ALLES BESSER!“ Und was passierte? Ich wurde traurig. Müde. Lustlos. Motivationslos und vor allem getäuscht! Denn sind wir mal ehrlich: DA war auch nicht ALLES besser! Da waren auch nicht ALLE wertschätzender oder netter oder liebevoller -auch ICH nicht!
Dort gab es auch Herausforderungen, wenn auch andere: Ein leerer Kühlschrank immer wieder. Ein leerer Tank und ein leeres Konto. Es gab Menschen, die zu mir in die Kleiderkammer für Bedürftige kamen, und mich als NAZI und Rassist beschimpften, nur weil ich mich an die Regel hielt und jedem die selbe Anzahl an Decken und Kleidung gab und niemandem einen Vorteil gab. Ich hatte damit zu kämpfen, mit Freude zu dienen und Entscheidungen meiner Leiter zu akzeptieren, ich war müde und ich hatte immer wieder Flohstiche, als ich aus dem Township kam. Wir hatten immer wieder stundenweise keinen Strohm und im Winter war es nass und kalt und wir hatten keine richtige Heizung. Es gab Tage, an denen ich weinend an den Strand ging, mit Gott haderte und kämpfte. Einmal, gegen Ender unserer zwei Jahre dort, lief ich im Nebel am frühen Morgen am Strand herum und weinte, weil ich nicht wusste, wie es weiter gehen sollte. Aber was habe ich in meiner Erinnerung? Das Lachen der Kinder, die freudestrahlend auf mich zugerannt kommen. Die Freundschaften und die Beziehungen, die ich dort aufgebaut habe. Die warmen Sommertage, an denen ich morgens am Strand die Bibel las und den Blick auf den Tafelberg genoss. Ich denke meistens an die GUTEN Zeiten. War wirklich ALLES besser und ALLES gut? Ich muss schmunzeln – Nein! Auch dort nicht. Aber ich hatte eine andere Einstellung: Ich hatte mich entschieden zu gehen. Ich hatte alles aufgegeben und Dinge, die mir lieb und kostbar waren, verkauft um den Schritt nach Afrika zu gehen. Ich hatte es mich etwas kosten lassen und deshalb habe ich es damals nicht angezweifelt- nicht bereut und nicht aufgegeben. Mein HERZ hat die guten Zeiten behalten – auch wenn schlechte dabei waren.
„Kannst du mich noch einmal mit an den Strand nehmen?“ habe ich meiner Freundin geschrieben
und dann… bin ich aus dem Haus gegangen, mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren und habe den Untersberg und den Watzmann angeschaut – die Berge, die ich fast vor meiner Haustür habe. Die Berge, die von grünen, blühenden Wiesen umgeben sind. Die Berge, die ich unbedingt sehen wollte, als ich damals in Kapstadt auf dem Bett lag und weinte…“Ich würde so gerne mal in die Berge. Nach Bayern oder Österreich. Auf eine Alm. Die Kuhglocken hören und wandern…das wäre sooo schön!“ genau das hatte ich damals meinem Mann in Kapstadt gesagt, als ich müde und ausgelaugt von der „Arbeit“ in der Kirche und den Townships war. Noch nicht ahnend, dass ich einmal genau das bekommen würde. Gott hatte mich auch damals gehört und vermutlich geschmunzelt, weil er seinen Plan schon hatte. Ich darf mich neu entscheiden, im HIER und JETZT zu sein und das zu genießen, was ich habe. Täglich, wenn ich möchte – weil auch HIER viele GUTE ZEITEN auf mich warten.

Die Stimme des Königs

Die Stimme des Königs

Titel: Die Stimme des Königs – Eine dramatische Reise nach Hause
Autor: Brad Huebert
Verlag: Neufeld Verlag
Lesezeit: Je nach eigenem Tempo 3-5 Stunden
Geeignet für: Methapher- und Geschichtenliebende Leser, die sich herausfordern lassen möchten, Glaubens- und Gottesbilder zu hinterfragen
————————————-

Es gibt Bücher, die ich sehe oder geschenkt bekomme und die dann erst mal im Bücherregal landen. Nicht, weil sie mich nicht interessieren oder ansprechen, sondern weil ich dieses Bauchgefühl habe, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist es zu lesen…und dann, Monate oder Jahre später, ziehe ich es aus dem Regal und weiß: JETZT ist die Zeit.
So war es auch mit diesem Buch. Mein Bruder war begeistert davon, hat sogar das Hörbuch dazu aufgenommen, und hatte es mir zum Geburtstag geschenkt. Als ich im letzten Jahr für den Urlaub packte, hatte ich das Gefühl, ich sollte es einpacken. Eigentlich hatte ich keine Lust. Ich wollte nichts „frommes“ lesen und packte es nur widerwillig ein – um es 10 Tage später in Frankreich dann doch aus dem Koffer zu holen. Ich wachte an dem Morgen auf und wusste, HEUTE ist der Tag es zu lesen. Also setzte ich mich in den Garten der Ferienwohnung und las. Las. Las. Schluckte, bekam Tränen in die Augen, las weiter und klappte es nach drei Stunden zu – seufzend und dankbar. Warum?
Der Untertitel ist „Eine dramatische Reise nach Hause“ und er könnte nicht treffender sein. Ich hatte das Gefühl, meine eigene, innere Reise darin zu lesen und schließlich nach Hause zu finden.
Brad Huebert erzählt das Abenteuer eines Mannes (Ivan), der für sich alleine im Wohnzimmer die Entscheidung trifft, sein Leben ab sofort ganz Gott hinzugeben. Als er sein Gebet spricht, geschieht plötzlich etwas und er findet sich in einer anderen Welt wieder. Genauer gesagt in einem Königreich. Dort wird ihm gleich zu  Beginn die Frage gestellt: „Alte oder neue Stadt“ – ohne zu wissen, welche Frage eigentlich dahinter steckt, trifft er eine Entscheidung und kommt in eine Stadt, in der Menschen nach bestimmten Regeln leben und in der ihr Leben danach ausgerichtet ist, dem König (Gott selbst) zu begegnen. Ivan vermisst sein altes Leben, seine Familie und versucht doch, in dieser neuen Welt des „Glaubens“ anzukommen. Er trifft auf Menschen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als den König zu sehen. Ivan bezieht eine Wohnung und strebt immer mehr – so wie alle anderen Bewohner dieser Stadt – danach, alles zu tun was notwendig ist, um Gott so nah wie möglich zu kommen. Dabei ist nicht nur das „BUCH“ notwendig, das er zu jeder Zeit bei sich tragen und intensiv lesen – ja verinnerlichen muss, auch die Teilnahme an Versammlungen ist dabei wichtig. Er möchte immer weiter auf den Gipfel, höher und näher an den König und je näher er ihm kommt, desto mehr scheint es umsonst zu geben. Quellen, aus denen er zu jeder Zeit trinken kann, wenn er Durst hat zum Beispiel – aber warum scheint er immer mehr Durst zu bekommen, je mehr er trinkt? Seine Zweifel, seine Müdigkeit, seine Kraft werden dabei immer weniger. Schließlich findet er sich in einem Kampf wieder, ausgerüstet mit allem, was andere sagen, was notwendig sei um den Feind zu bekämpfen – bis er schließlich erschöpft, verzweifelt und kraftlos zusammenbricht. Um sich dann…erneut in einer imaginären Stadt wieder zu finden, wo alles anders zu sein scheint. Die Menschen sind dort so fröhlich, freier und gelassener. Warum? Wieder hört der Mann davon, was notwendig oder nicht notwendig sei um dem König zu begegnen und ihm nahe zu sein – aber warum wiederspricht das alles dem, was die Menschen in der anderen Stadt zuvor gesagt und getan hatten?
In diesem Buch wird das eigene Glaubensleben auf – ja vielleicht sogar wach gerüttelt. Was bedeutet es, wenn die Bibel oder Christen vom „Neuen Bund“ reden? Wie lebt es sich in diesem neuen Bund? Ist Glaube und die Nähe zu Gott wirklich mit so vielem Bestreben und „Regeln“ verbunden oder ist es vielleicht doch viel einfacher, ihm zu begegnen? Brad Huebert schafft es, den Leser ganz persönlich mit hineinzunehmen in diese Fragen, den eigenen Glauben und das Gottesbild zu hinterfragen, ohne zu ver- oder zu beurteilen.
Im Epilog erst fragt er ganz direkt: „Was fangen Sie nun mit all dem an?“
Mich hat „Die Stimme des Königs“ tief bewegt, wach gerüttelt und sogar beschämt. Gleichzeitig aber ermutigt und mich in eine neue Freiheit geführt.
Kein Wunder, dass ich es bereits mehrfach verschenkt habe und froh bin, dass es wieder „Nachschub“ gibt. Ein Buch, das in jedem Regal stehen und immer wieder gelesen und mit allen Fragen und Gedanken in Erinnerung gerufen werden sollte.

Tipp: „Die Stimme des Königs“ gibt es mit der Stimme meines Bruders Oliver Gentina kostenlos auf Youtube und Spotify zu hören.

„Du trägst keine Liebe in dir…“ oder „Wenn ich keine Liebe hätte…“

„Du trägst keine Liebe in dir…“ oder „Wenn ich keine Liebe hätte…“

„Wenn ich in den unterschiedlichsten Sprachen der Welt, ja, sogar in der Sprache der Engel reden kann, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nur wie ein dröhnender Gong oder ein lärmendes Becken. Wenn ich in Gottes Auftrag prophetisch reden kann, alle Geheimnisse Gottes weiß, seine Gedanken erkennen kann und einen Glauben habe, der Berge versetzt, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nichts. Selbst wenn ich all meinen Besitz an die Armen verschenke und für meinen Glauben das Leben opfere, aber ich habe keine Liebe, dann nützt es mir gar nichts.“ (Die Bibel, 1. Korinther 13,1-3)

Ich weiß nicht, wie oft ich diese Sätze schon gelesen oder gehört habe, in den letzten Tagen trafen sie mich wieder einmal tief.
Ich nehme viel wahr. Spüre, wenn die Atmosphäre angespannt ist, merke, wenn das Mindset einer Gemeinschaft immer mehr in eine andere Richtung geht oder jemand mit mir nicht im Klaren ist. Ich höre heraus, ob ein „HALLO!“ freundlich und offen ist, oder es gezwungen freundlich klingen soll, damit man höflich bleibt… An sich ist das kein großes Problem, aber es wird anstrengend, wenn ich mein Herz, meine Liebe, mein Handeln davon beeinflussen lasse. Vor allem, wenn ich dadurch verunsichert werde… Das passiert mir leider immer wieder. Gerade heute ist mir im privaten Rahmen zuhause deutlich geworden, dass meine Liebe beeinflusst wurde, durch Umstände, die mich seit einigen Tagen beschäftigen und die ich wahrnehme. Auch in der Kirche passiert es mir immer wieder, dass die Liebe für Menschen und für Gott beeinflusst wird durch das, was ich dort wahrnehme.
Wir, als Leiter einer Kirche, haben Visionen, Ideen und vor allem den Wunsch, Menschen mit Gott in Berührung zu bringen. Wir möchten unseren Auftrag, den Jesus seinen Jüngern gegeben hat, ausführen: Menschen zu Jüngern zu machen, sie zu lehren, was Jesus gelehrt hat, sie zu taufen…mit der Perspektive Ewigkeit. Mit der Perspektive, dass es einen Gott gibt, der sich um uns sorgt, der Anteil haben möchte an unserem Leben…und dafür gehen wir ALL-IN, wie man so schön sagt. Und dann…wenn ich den Eindruck habe, dass dieser Blick, diese Motivation, diese Sehnsucht nicht mehr bei den Menschen andockt, wenn ich das Gefühl habe, dass „Kirche“ lästig wird, zu „viel“, zu „was auch immer“, dann hat das Einfluss auf meine Motivation und blöderweise auch auf meine Liebe…“Du trägst keine Liebe in dir, nicht für mich und für irgendwen.“ – dieser Song aus meiner Teenagerzeit von „ECHT“ taucht dann immer wieder in meinen Gedanken auf. Trage ich noch Liebe in mir? Für wen?

Und ich stelle mir fragen und überlege, was andere Menschen so denken…

Warum tue ich das, was ich tue?
Weil mir langweilig ist?
Warum machen wir die Veranstaltungen in unserer Kirche?
Weil ich mich selbst-verwirklichen möchte?
Warum predige ich?
Weil ich mich selbst gerne reden höre?
Warum bieten wir Kaffee und eine willkommens-Atmosphäre in unserer Kirche?
Weil wir Geld einnehmen wollen?
Warum treffen wir Entscheidungen, die vielleicht nicht allen Mitarbeitern schmecken?
Weil wir sie ärgern wollen?

„KIRCHE“ kann für viele zum To-do werden. Und wenn es zum To-do wird, verlieren wir den Blick.
Irgendwann geht der Blick von Jesus weg, über das To-Do dann zu uns. Wo bleiben ICH? Warum hat DAS Team jetzt ein Budget freigegeben bekommen, was ICH aber für MEIN TEAM wollte?
Warum soll ICH jetzt wieder helfen? Soll der DER ANDERE mal was machen…Warum wurde MEINE IDEE nicht genommen?
Es geht irgendwann um das ICH und dann…geht das Vertrauen verloren. In die Leiterschaft, in die Begabungen…und in vieles mehr. Vor allem aber wird der Auftrag und das gemeinsame Ziel vergessen. Der Ton untereinander wird harsch, Erwartungen an den anderen größer, der Rückzug deutlicher…und bei mir als Pastorin der Druck, es allen recht machen zu wollen, stärker, der Schmerz im Mama-Herz heftiger („Du verstehst es vielleicht nicht, aber vertrau mir!“), die Angst, etwas falsch zu machen größer und die Liebe – weniger. Dabei beginnt und endet es bei mir! Es sollte mich nicht negativ beeinflussen, wenn ANDERE die Liebe vielleicht nicht mehr im Blick haben und alles nur noch aus To-do-gefühl machen. Ich möchte nicht, dass es MEIN Ziel beeinflusst.
Die Verse vom Apostel Paulus könnten für mich heute so klingen:
Wenn ich mit einem Doktor-Titel der Theologie Predigten Wissenschaftlich und fundiert vorbereiten würde und ich hätte keine Liebe, würden die Worte nicht im Herz ankommen. Wenn ich für Menschen in der Gemeinde faste und bete und ich hätte keine Liebe, hätte das Gebet weniger Kraft. Wenn ich morgens früh aufstünde um den Aufbau für den Gottesdienst zu unterstützen und ich hätte keine Liebe – würde es mich ermüden. Wenn ich Entscheidungen in Budget- und Terminfragen treffen müsste und ich hätte keine Liebe, wäre Kirche reines Management. Würde ich Entscheidungen meiner Leiter zwar hinnehmen aber ich hätte keine Liebe und kein Vertrauen, würde ich Neid und Eifersucht herrschen lassen.“ Und so weiter.

Warum tue ich das, was ich tue?
Warum habe ich damals damit angefangen?
Und wie sieht es jetzt gerade mit meiner Liebe aus?

Ist meine Liebe BEDINGUNGSLOS und UNBEEINFLUSSBAR oder ist sie abhängig von dem Maß der Liebe anderer?
Diese Frage stelle ich mir ganz persönlich heute.
Und diese Frage, darfst du dir auch gerne stellen.
Ich möchte, dass sich etwas ändert und ich wieder mit voller Hingabe und Liebe das tue, was ich tue.
Darum entscheide ich mich heute, mich unter dem Baum des Lebens nieder zu lassen und Liebe, Geduld, Freundlichkeit, Freude, Sanftmut, Mitgefühl und Vision zu empfangen – denn nur so möchte ich durchhalten!

Lebensweg oder „Wohin schaue ich?“

Lebensweg oder „Wohin schaue ich?“

Leben.
Ein Weg.
Viele Schritte.
Mit welchem Fokus?
Wohin schaue ich?
Auf das, was andere tun?
Wie weit SIE gekommen sind?
Auf das, was SIE erreicht haben?
Bin ich motiviert durch IHRE Ziele?
Wohin schaue ich?
Nach unten?
Gehe ich Schritt für Schritt ohne zu wissen, wohin es mich führt?
Betrachte ich die Art meines Gangs?
Schaue ich auf die wunden Füße?
Auf die Schmerzen und die Blasen, die sich auf dem Lebensweg entwickelt haben?
Wohin schaue ich?
Nach oben?
Nichts ahnend, was kommt?
Bin ich ein „Hans-guck-in-die-Luft“?
Stolpere. Falle. Weine, weil ich gehofft hatte, getragen zu werden?
Wohin schaue ich?
Wo ist mein Fokus?
Auf diesem Weg.
Mit meinen Schritten.
In diesem Leben.
Ich schaue nach vorne.
Ich habe Jesus im Fokus.
Um dann am Ende, das Ziel zu erreichen.
Um weiter gehen zu können.
Auf dem Lebensweg – der nicht mehr endet.