Vom Suchen und Finden

Vom Suchen und Finden

(geschrieben am 4.4.2015)

Vor einigen Jahren sah ich ein Video auf Youtube, bei dem ein genialer Maler ein Bild von Jesus zeichnet. Im Hintergrund läuft die Musik von David Crowder („The Glory of it all“).

Das Video berührt mich immer wieder, wenn ich es sehe und macht mir immer wieder bewusst, wie wichtig es ist, die Sichtweise zu hinterfragen oder zu ändern. Tiefer zu sehen. Sich vielleicht auch mal auf den Kopf zu stellen um das WAHRE Bild dahinter zu sehen.

HIER ist der Link zum Video, das mich zu diesem Text inspiriert hat.

 

„Wo bist du?“ frag ich dich so oft,

wenn ich durch die Straßen und Gassen der Großstadt „Alltag“ irre.

Auf dem Weg zu einem Ziel, das ich nur wage kenne.

Ich weiß, du bist neben mir, bei mir, mit mir.

Und doch erkenne ich dich oft nicht.

Nicht nur dich. Ich erkenne oft noch viel mehr nicht:

Dich. Deinen Geist. Deinen Auftrag. Deine Sicht der Dinge.

Und ich stolpere durch die Gassen.

Ich tanze durch die Straßen.

Ich taste mich nachts voran.

Immer auf der Suche nach dir, deinem Auftrag, deinem Sinn für mich.

Und ich höre viel. Ich höre Stimmen. Laute. Musik. Töne. Geschrei.

Und ich sehe viel: Ich sehe Wege. Mauern. Gebäude. Bäume.

Ich begegne vielen: Bettlern. Kindern. Gelehrten. Erfahrenen.

Und ich suche und suche und suche. Bemühe mich zu erkennen…

um schließlich festzustellen, dass ich dir längst schon ins Gesicht blicke.

Dass dein Blick schon längst in meinen Augen ruht.

Und ich mich selbst einfach vor Anstrengung auf den Kopf gestellt habe.

Ich habe einfach nicht genau hingesehen.

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