HeartDeeds Impuls  – „Von Fast-Food-Früchten“

HeartDeeds Impuls – „Von Fast-Food-Früchten“

Als ich vor ein paar Tagen eine Avocado aufschnitt und den Kern entfernte, fragte ich mich, wie lange es wohl dauern würde bis ich selbst Avocados ernten könnte wenn ich diesen Kern ins Wasser stellen und danach einpflanzen würde…

Ich fing mal wieder an zu träumen: Von meinem eigenen Garten, von frischen, roten Tomaten, Kräutern und frischen Früchten. Ich liebe es, Pflanzen beim Wachsen zuzusehen und zur gegebenen Saison frische Früchte zu ernten, die ich dann zu einer genialen Mahlzeit verarbeiten kann.

Ich schaute auf die Uhr und merkte, dass es schon wieder spät am Abend war.Ich war dankbar, dass ich eine fertige, reife Avocado auf meinem Obstteller hatte. Ich hatte sie frisch aus dem Supermarkt, fertig zum Verzehr. Ich musste keine Arbeit rein stecken.

Es kostet Arbeit und Zeit zu pflanzen, zu pflegen und schließlich zu ernten um dann zu genießen. Viele Menschen ziehen es genau deshalb vor, das Gemüse und das Obst einfach im nahegelegenen Supermarkt zu besorgen. Es ist schneller, einfacher und man muss sich nicht mit Blattläusen, Schnecken und Unkraut herum-plagen.

Ich schmunzelte und hörte Gott mit einem Lächeln sagen: „Ja, so ist das. Und auch mit den geistlichen Früchten wollt ihr lieben Kinder alles frisch und fertig, weil es zu mühsam ist zu säen, zu pflegen und abzuwarten!“.

Tatsache.

Wir „säen“ Gedanken, Ermutigungen, Hoffnung und Glaube in das Leben anderer und werden schnell ungeduldig, denken sogar, wir hätten versagt, wenn wir nicht schnellstmöglich Ergebnisse sehen und „gute Früchte“ ernten.

Vielleicht wurdest du von Menschen enttäuscht. Junge „Pflänzchen“ denen wir Zeit und Aufmerksamkeit schenkten und die dann doch lieber ihren eigenen Weg gehen wollten.

Vielleicht wurdest du eifersüchtig, weil du doch Zeit und Arbeit hineingesteckt hast, in jemanden investiert hast und dann jemand anderes die „Früchte“ und das Lob erntete.

Du ziehst dich zurück. Du verlierst die Geduld, die Liebe und alles was dazu gehört um positive Ergebnisse zu erlangen. Vielleicht hast du aufgegeben und lässt lieber „Gras über die Sache wachsen“.

Ich wurde ermutigt, das nicht mehr zu tun, sondern weiter zu säen um irgendwann zu ernten. In meinem Lieblingsbuch, der Bibel, habe ich einen Text gefunden, der mir sagt, was ich tun kann, um nicht die Geduld und die Energie zu verlieren, sondern um dran zu bleiben:

In Psalm 1 schreibt der Autor darüber, was man tun sollte um „gute Frucht“ zu bringen und Erfolge zu sehen:

Glücklich ist, wer nicht lebt wie Menschen, die von Gott nichts wissen wollen.
Glücklich ist, wer sich kein Beispiel an denen nimmt, die gegen Gottes Willen verstoßen.
Glücklich ist, wer sich fern hält von denen, die über alles Heilige herziehen.
Glücklich ist, wer Freude hat am Gesetz des Herrn und darüber nachdenkt – Tag und Nacht.

Er ist wie ein Baum, der nah am Wasser steht, der Frucht trägt jedes Jahr und dessen Blätter nie verwelken. Was er sich vornimmt, das gelingt.
Ganz anders ergeht es allen, denen Gott gleichgültig ist: Sie sind wie dürres Laub, das der Wind verweht.
Vor Gottes Gericht können sie nicht bestehen. Weil sie ihn abgelehnt haben, sind sie von seiner Gemeinde ausgeschlossen.
Der Herr sorgt für alle, die nach seinem Wort leben. Doch wer sich ihm trotzig verschließt, der läuft in sein Verderben.

Wow. Eigentlich ist alles, was der Autor des Psalms schreibt Folgendes: Bleib in der Nähe Gottes.
Geh den Weg, den er für dich vorgesehen hat und hör auf das, was er dir zu sagen hat.
Vertraue ihm und seinen Versprechen. Lies die Bibel und frage ihn nach seiner Meinung und dann: Folge SEINEM Rat. Hör nicht auf die anderen, die Gott für eine Witzfigur halten und ihn nicht kennen.
Wenn du da dran bleibst und dich nicht abbringen lässt, wirst du sein wie ein Baum, der nah am Wasser steht und jedes Jahr zur gegebenen Zeit Früchte bringt.

Und es wird noch besser: Der Autor schreibt „dessen Blätter nie verwelken!“.
Mit anderen Worten:  Du wirst immer genug Energie haben um abzugeben und Frucht zu tragen.
So wie der Baum über die Blätter Wasser verdunstet und Sauerstoff herstellt, so wie der Baum durch die Blätter Nahrung für Raupen bietet und so wie die Blätter des Baumes Schatten bieten, wirst du genug Energie, Kraft und Lebensfreude haben um anderen Menschen Halt zu bieten, Hoffnung zu geben und ihnen zu zeigen, wo du deine Lebenskraft, deine Freude und deinen Halt herbekommst: Dadurch, dass du nah an der Quelle bist. Mit der Quelle meine ich Jesus.

Sei ermutigt.
Wenn du denkst, dass das, was du gerade anpackst nicht gelingt:
Finde zurück zur Quelle.
Wenn du den Eindruck hast, dass es keinen Sinn macht: Frag Gott, was dran ist.

Viel zu oft, versuchen wir aus eigener Kraft Dinge zu erreichen und viel zu oft vergessen wir, wie nah wir eigentlich am Wasser, an der Quelle, also an Gott sind. Er ist da. Ganz nahe und wartet darauf, dass wir zu ihm kommen, ihm sagen wie es uns geht und ihn nach seiner Meinung fragen.

Gib nicht auf! Investiere weiter und vergiss nicht, an Gott dran zu bleiben. Säe, wässere, dünge und vertraue, dass auch du irgendwann reife Früchte ernten wirst und Erfolge sehen kannst.