Schlagwort: Missionsauftrag

Zeit für die Vertrauensfrage

Zeit für die Vertrauensfrage

„Deshalb seid wachsam und haltet euch bereit! Denn ihr wisst nicht, wann euer Herr kommen wird. Eins ist euch doch klar: Wenn der Hausherr wüsste, wann ein Dieb bei ihm einbrechen will, würde er wach bleiben und sich vor dem Einbrecher schützen. Seid also zu jeder Zeit bereit, denn der Menschensohn wird gerade dann kommen, wenn ihr am wenigsten damit rechnet!« Die Bibel. Matthäus 24,42

Es geht drunter und drüber. In den Kirchen. In der Politik. In Deutschland. In Amerika – es scheint: Überall auf der Welt.
Vor wenigen Tagen brach die sogenannte „Ampel-Koalition“ in Deutschland auseinander – Minister bekamen ihre Entlassurkunde, andere wurden neu ins Amt berufen. Einer verließ seine Partei…Der Wahlkampf ist innerhalb weniger Stunden eröffnet, der Ton wird harsch. Eines der größten Themen dabei war aber, dass der Bundeskanzler ankündigte, im Januar die Vertrauensfrage im deutschen Bundestag stellen zu wollen, mit der Möglichkeit, dass danach Neuwahlen stattfinden.
Warum erst im Januar?“. Diese Frage hallte aus allen möglichen Richtungen. Die Regierung sei unzumutbar, das Vertrauen sei bereits erschüttert und man müsse schnellstmöglich Neuwahlen ermöglichen – so die Meinung verschiedener Politiker und Parteien – vor allem von der Opposition.
Tja, warum erst im Januar die Vertrauensfrage? – Die Antwort von Scholz: Es sollen noch schnellstmöglich Gesetze und Vorhaben umgesetzt werden, bevor die Vertrauensfrage gestellt und somit die Möglichkeit der Umsetzung vermutlich nicht mehr gegeben ist.

Das hat mich nachdenklich gestimmt…Für uns als Christen gibt es von Jesus persönlich einen klaren Auftrag: Wir sollen bis „ans Ende der Welt“ gehen, Menschen dazu aufrufen bzw. ermutigen, Jesus nachzufolgen, sie taufen und sie lehren, was Jesus seinen Jüngern beigebracht hat (Matthäus 28,20).
Man könnte auch ganz einfach sagen: Wenn wir Jesus vertrauen und an ihn glauben, bekommen wir den Herzschlag dafür, anderen Menschen von diesem Jesus zu erzählen und ihn ihnen vorzustellen. Damit ER ihnen die Vertrauensfrage stellen kann: „Vertraust du mir? – Dann folge mir nach!“
Gleichzeitig wird, so glauben wir Christen, irgendwann dieser Jesus – Gott selbst, UNS die Vertrauensfrage stellen im Sinne von: „Was hast du mit dem gemacht, was ich dir anvertraut habe? Mit den Menschen? Mit deinen Gaben? Hast du sie gut eingesetzt in deinem Leben?“
Und wir?– lassen uns Zeit. Wir haben sie ja! Oder nicht?
Woher wissen wir denn, wann unsere Zeit abgelaufen ist? Wann WIR dieser Welt adieu sagen oder wann Jesus selbst wieder kommt und das hier alles ein Ende hat? Woher wissen wir, wann er uns ganz direkt diese letzte Vertrauensfrage stellt?
Wenn wir könnten – welche Zeit würden wir anberaumen, damit wir noch schnellstmöglich unseren Auftrag ausführen könnten? Damit diese Freunde, Nachbarn, Verwandten nicht das zeitliche segnen, sondern sie vom Zeitlichen gesegnet werden – in der Ewigkeit?


„Deshalb seid wachsam und haltet euch bereit! Denn ihr wisst nicht, wann euer Herr kommen wird. Eins ist euch doch klar: Wenn der Hausherr wüsste, wann ein Dieb bei ihm einbrechen will, würde er wach bleiben und sich vor dem Einbrecher schützen. Seid also zu jeder Zeit bereit, denn der Menschensohn wird gerade dann kommen, wenn ihr am wenigsten damit rechnet!« Die Bibel. Matthäus 24,42

Unser Bundeskanzler kann laut Gesetz selbst entscheiden, ob- und WANN er die Vertrauensfrage stellt. Er kann die Zeit selbst entsprechend einplanen und jetzt wird sie knapp: „Ich möchte noch so viel wie möglich umsetzen, bevor die Vertrauensfrage gestellt wird.“
Das sollte auch unser Wunsch sein – ganz ohne das Wissen, WANN es so weit ist.
Ich wünsche mir und dir, dass wir uns bewusst machen: Die Zeit rennt. Die Zeichen der Zeit zeigen es. Es könnte nächste Woche so weit sein. Es könnte Morgen so weit sein…sind wir bereit? Und was antworten wir auf diese letzte Frage, die Jesus uns einmal stellen wird? Die letzte Vertrauensfrage!?